Senator fordern Untersuchung von Token-Verkäufen mit Bezug zu Russland und Nordkorea: WLFI-Skandal
Das Crypto-Projekt World Liberty Financial, das von Donald Trump unterstützt wird, steht im Fokus. Zwei US-Senatoren fordern eine gründliche Untersuchung von Token-Verkäufen, die möglicherweise mit sanktionierten Akteuren in Russland und Nordkorea in Verbindung stehen. Diese Angelegenheit könnte die Compliance-Standards in der Kryptoindustrie neu definieren und Einfluss auf die zukünftige US-Regulierung haben. Ein politischer und regulatorischer Sturm braut sich um den WLFI-Token zusammen, da Interessenkonflikte zunehmen.
Übersetzt von 19 November 2025 am 12:31 von Charles Ledoux
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Zwei Senatoren gegen die Trump-Familie und den WLFI Token
Die demokratischen Senatoren Elizabeth Warren und Jack Reed haben einen offiziellen Brief an das Justizministerium und das Finanzministerium gerichtet. Ihre Forderung ist eindeutig: Ermittlungen gegen World Liberty Financial wegen Token-Verkäufen von WLFI, an denen sanktionierten Unternehmen oder Verbindungen zu illegalen Akteuren beteiligt gewesen sein sollen. Diese Initiative erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der US-Kongress kurz vor der Verabschiedung von Gesetzen zu digitalen Vermögenswerten steht – ein Timing, das keineswegs zufällig ist.
Senators Elizabeth Warren and Jack Reed are calling on the U.S. Department of Justice and Treasury to investigate Trump-backed crypto company World Liberty Financial.
Laut CNBC stützt sich der Brief auf einen Bericht von Accountable.US, der verdächtige Transaktionen aufdeckt. Das Projekt soll Token an Händler verkauft haben, die mit der Lazarus-Gruppe verbunden sind, dieser berüchtigten nordkoreanischen Organisation im Krypto-Ökosystem, die für ihre massiven Hacks bekannt ist. Andere Käufer sollen Stablecoins verwendet haben, die an den russischen Rubel gekoppelt sind, oder Transaktionen über Nobitex abgewickelt haben, die wichtigste iranische Handelsplattform.
Gravierende Mängel bei KYC/AML-Kontrollen laut Senatoren
Die demokratischen Abgeordneten nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie sind der Ansicht, dass World Liberty Financial „angemessene Schutzmaßnahmen vermissen lässt, um schlechte Akteure daran zu hindern, Gelder zu verschieben oder die Governance zu beeinflussen“. Diese Kritik trifft einen sensiblen Punkt der Branche: die Robustheit der Know Your Customer- und Anti-Money Laundering-Verfahren.
Another day in crypto with wild allegations. Today, it's that a North Korea-linked address invested in WLFI.
I do a some DPRK crypto research myself, so I decided to take a look at their findings.
Die Struktur des WLFI-Tokens selbst wirft Fragen auf. Als Governance-Token verleiht er Stimmrechte bei strategischen Entscheidungen des Protokolls. Wenn sanktionierte Unternehmen ihn besitzen, erhalten sie automatisch Einfluss auf eine amerikanische Finanzplattform. Genau dieses Szenario bezeichnen Warren und Reed als „Risiko für die nationale Sicherheit“.
Der Bericht von Accountable.US zeigt, dass mehrere Blockchain-Adressen, die mit diesen Transaktionen verbunden sind, „offene und offensichtliche Verbindungen zu Feinden der Vereinigten Staaten“ aufwiesen. Für die Senatoren beweist diese Situation einen eklatanten Mangel an wirksamen Kontrollen, trotz gegenteiliger Behauptungen von WLFI.
Ein präsidentieller Interessenkonflikt im Zentrum der Debatte
Die politische Dimension verstärkt diese Angelegenheit erheblich. Die Senatoren weisen auf einen strukturellen Interessenkonflikt hin: Beamte der Trump-Administration könnten Token-Verkäufe priorisieren, die die Präsidentenfamilie direkt bereichern, auf Kosten von Compliance-Aktivitäten, die diese Vermögensbildung bremsen würden.
Ein Sprecher von World Liberty Financial hat diese Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Er behauptet, das Unternehmen habe „rigorose AML/KYC-Überprüfungen bei jedem Käufer durchgeführt“ und „Millionen von Dollar von potenziellen Käufern abgelehnt, die die Tests nicht bestanden haben“. Diese Verteidigung hebt die Einhaltung des „höchsten Industriestandards“ hervor.
Aber die Demokraten lassen nicht locker. Sie hinterfragen regelmäßig die Verbindungen zwischen Trump und dem Krypto-Ökosystem, einschließlich der kürzlichen Begnadigung von Changpeng Zhao, dem ehemaligen CEO von Binance. Warren und Reed sehen in dieser WLFI-Affäre einen entscheidenden Test vor der Verabschiedung neuer Regulierungen. Ihr Brief betont, dass „der Kongress Gesetze zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte prüft“ und dass „sichergestellt werden muss, dass Krypto-Interessen nicht auf Kosten der nationalen Sicherheit profitieren“.
Die Frist für die Antwort des DOJ und des Finanzministeriums am 1. Dezember rückt näher. Diese Untersuchung könnte einen wichtigen Präzedenzfall schaffen und definieren, wie weit Behörden die Blockchain untersuchen können, um Token-Käufer zu verfolgen. Für die gesamte Krypto-Branche wird das Ergebnis dieser Angelegenheit möglicherweise die zukünftig geforderten Compliance-Standards bestimmen, insbesondere für Governance-Token, die derzeit der strengen Überwachung von Wertpapieren entgehen.
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Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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