Bitcoin-Crash am 5. Februar: Jeff Parks Theorie über BlackRocks geheime Rolle
Jeff Park enthüllt: Der Bitcoin-Absturz war kein klassischer Crash. Er erklärt die TradFi-Verbindungen zu BlackRock und die Hintergründe.
Jeff Park enthüllt: Der Bitcoin-Absturz war kein klassischer Crash. Er erklärt die TradFi-Verbindungen zu BlackRock und die Hintergründe.
Der Kryptowährungsmarkt ist an Volatilität gewöhnt, aber der Einbruch vom 5. Februar hatte einen besonderen Beigeschmack. Normalerweise wird ein Dump dieser Größenordnung durch katastrophale makroökonomische Nachrichten, einen größeren Hack oder eine punitive regulatorische Ankündigung ausgelöst. An diesem Tag war der Nachrichtenfluss jedoch relativ ruhig. Hier kommt Jeff Parks Analyse ins Spiel, um die Schattenbereiche zu beleuchten.
Seiner Ansicht nach stammte diese plötzliche bearishe Bewegung nicht von nativen Krypto-Inhabern, sondern aus der Struktur der traditionellen Finanzmärkte (TradFi) selbst. Park betont, dass der Zusammenbruch eher einem Margin- und Derivateproblem ähnelte als einer echten negativen Stimmung gegenüber dem Asset. Kurz gesagt, Bitcoin wurde Opfer seiner eigenen Institutionalisierung.
Die On-Chain-Daten zeigten keine massiven Abflüsse, die einen solchen Preisrückgang rechtfertigen würden. Dies deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck synthetisch war oder durch Hebel-Mechanismen erzwungen wurde, anstatt durch einen fundamentalen Vertrauensverlust in BTC. Das ist eine entscheidende Unterscheidung, um die weiteren Ereignisse zu verstehen.
Der zentrale Punkt von Jeff Parks Theorie beruht auf der Rolle der Spot-ETFs, und insbesondere dem von BlackRock (IBIT). Die Integration von Bitcoin in die traditionelle Finanzwelt über diese Anlagevehikel hat neue Brücken geschaffen, aber auch neue Schwachstellen. Park spricht von „TradFi-Infrastruktur“: die Margin-Mechanismen, Derivate und das Liquiditätsmanagement innerhalb der ETFs.
Es scheint, dass gehebelte Positionen, die den IBIT ETF als Sicherheit oder als Absicherungsinstrument nutzten, eine Kaskade von Liquidationen ausgelöst haben. Wenn die Volatilität steigt, zwingen Margin Calls in der traditionellen Finanzwelt Algorithmen dazu, den zugrunde liegenden Vermögenswert – hier Bitcoin – zu verkaufen, um Verluste zu decken, unabhängig vom fundamentalen Wert des Tokens.
Dieses Phänomen schafft eine vorübergehende Entkopplung zwischen Preis und Nachfragerealität. Während die Zuflüsse (Inflows) normal erschienen, verursachte die interne Mechanik der ETFs und der damit verbundenen Derivateprodukte einen Engpass, der den Preis zu einem heftigen Retracement zwang. Das ist eine brutale Erinnerung daran, dass Bitcoin nicht mehr von den systemischen Risiken der Wall Street isoliert ist.
Wenn sich Jeff Parks Theorie bestätigt, ändert das die Perspektive auf diesen Crash radikal. Wenn es sich um ein rein mechanisches Ereignis handelt, das mit der Marktstruktur und nicht mit einer Verschlechterung der Bitcoin-Fundamentaldaten zusammenhängt, dann könnte dieser Dip eine massive Kaufgelegenheit für versierte Investoren darstellen.
Hebel-Liquidationen haben oft den Effekt, den Markt zu „bereinigen„, überschüssige Spekulation zu beseitigen und einen Neustart auf gesünderen Grundlagen zu ermöglichen. Sobald die „Infrastruktur“ repariert und die erzwungenen Positionen geschlossen sind, verschwindet der künstliche Verkaufsdruck und macht Platz für die organische Nachfrage, die nicht nachgelassen hat.

Dennoch ist Vorsicht geboten. Die zunehmende Vernetzung zwischen Bitcoin und komplexen Finanzinstrumenten bedeutet, dass wir weitere Episoden dieser Art erleben könnten. Die Frage ist nun, ob die Unterstützung der Wale gegen die Wall Street-Algorithmen standhalten wird. Außerdem laufen am 20. Februar und 20. März IBIT ETF-Optionen im Wert von fast 5 Milliarden Dollar aus. Diese Termine sollten daher genau beobachtet werden.
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Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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