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Dollar-Crash: Warum der Bitcoin-Preis nicht explodiert – Analyse & Hintergründe
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Dollar-Crash: Warum der Bitcoin-Preis nicht explodiert – Analyse & Hintergründe

Der Dollar schwächelt, doch der Bitcoin-Preis stagniert. Erfahren Sie, warum die Korrelation gebrochen ist und welche Faktoren den Bitcoin beeinflussen.

Geschrieben von Charles Ledoux

Übersetzt von 27 Januar 2026 am 08:28 von Charles Ledoux

Bitcoin logo en blanc avec des liasses de dollars sur un fond orange
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Wenn die Mechanik versagt: Bitcoin gibt die Unterstützung bei 87.000 $ auf

Es ist eine kalte Dusche für die Bullen. Während Bitcoin (BTC) darum kämpfte, seine bullische Struktur aufrechtzuerhalten, gab der Preis unter dem Verkaufsdruck nach und durchbrach die kritische Unterstützung bei 87.000 $. Diese Bewegung erfolgte in einem besonders fragilen Marktumfeld, das von wachsender makroökonomischer Unsicherheit und massiven Abflüssen institutionellen Kapitals geprägt war.

Die jüngsten Daten sprechen eine klare Sprache: Die Bitcoin Spot ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Abflüsse (Outflows) von über 1,7 Milliarden Dollar, ein Rekord seit Februar 2025. Technisch gesehen bewegt sich BTC nun in einer Turbulenzzone, in der die Liquidität knapp ist, was die Abwärtsvolatilität verstärkt. Die Erholungsversuche stoßen systematisch auf eine Wand von Verkäufern, was befürchten lässt, dass niedrigere Niveaus getestet werden, wenn sich die Käufer nicht schnell zeigen.

Der Mythos vom schwachen Dollar: Warum pumpt Bitcoin nicht?

Historisch gesehen war die Regel einfach: Dollar fällt = Bitcoin steigt. Doch diese inverse Korrelation, die lange als zuverlässiger Indikator galt, zeigt heute ihre Grenzen. Laut einer aktuellen Analyse von CryptoQuant hängt die Reaktion von Bitcoin auf den Dollar weniger vom Wert des Greenback ab als vom Grund seiner Schwäche.

Man muss drei Schlüsselszenarien unterscheiden, die die Lage für Ihre Positionen radikal verändern:

  • Inflation: Wenn der Dollar aufgrund von Inflation fällt, glänzt Bitcoin als Wertspeicher („Digitales Gold“).
  • Liquidität: Wenn der Dollar infolge von Liquiditätsinjektionen fällt (Zinssenkungen), explodiert Bitcoin als Risikoanlage (Risk-on).
  • Angst (Aktuelles Szenario): Wenn der Dollar aufgrund systemischer oder politischer Instabilität fällt (Drohungen eines US-Shutdowns, Handelsspannungen), flieht das Kapital in traditionelle sichere Häfen wie physisches Gold (das die 5.000 $ streift) und meidet Bitcoin, das als zu volatil eingestuft wird.

Derzeit dominiert die Angst. Mit den Drohungen eines Shutdowns der US-Regierung, der für den 30. Januar erwartet wird, und den von der Trump-Administration angesprochenen Zollspannungen nehmen Investoren eine defensive Haltung ein („Risk-off“). In diesem Klima wird Bitcoin nun wie eine spekulative Technologieaktie behandelt und nicht als Wertspeicher, was erklärt, warum er zusammen mit dem Dollar fällt.

Die Bären behalten die Oberhand: Wie weit kann die Korrektur gehen?

Die Marktstimmung ist kurzfristig eindeutig bearish geworden. Der Verlust der 87.000 $ löste eine Kaskade von Liquidationen aus und löschte in wenigen Stunden fast 170 Millionen Dollar an Long-Positionen aus. Die Analysten beobachten nun mit Sorge die Zone bei 84.000 $. Wenn diese Bastion fällt, wäre die Tür zu einer schwereren Korrektur in Richtung 72.000 $ geöffnet.

Um das Blatt zu wenden und auf eine neue Rallye zu hoffen, müssen die Bullen unbedingt die 88.000 $ und dann die 91.400 $ mit Volumen zurückerobern. Ohne eine klare Wende in der Makroökonomie oder eine überraschende Ankündigung, die die Risikobereitschaft wiederherstellen kann, bleibt der Weg des geringsten Widerstands vorerst nach Süden gerichtet. Laut Killa könnte Bitcoin zwischen 89 und 91.000 $ steigen, bevor es zu weiteren Tiefs kommt.

Während Gold angesichts der politischen Unsicherheit historische Rekorde bricht, kämpft Bitcoin darum, seinen Status als Absicherung gegen das Chaos zu bestätigen. Die kommende Woche wird entscheidend sein: Wenn sich die Spannungen um den US-Haushalt legen, könnte die Liquidität zu Risikoanlagen zurückkehren. Aber wenn die Angst anhält, werden die 84.000 $ dem Druck der Verkäufer standhalten?

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Charles Ledoux

Charles Ledoux

Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.

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