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Abwanderung von Bitcoin-Minern in die KI: Eine echte Gefahr für BTC?
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Abwanderung von Bitcoin-Minern in die KI: Eine echte Gefahr für BTC?

Sinkt die Bitcoin-Hashrate? Miner wechseln zur KI. Erfahren Sie, welche Auswirkungen das auf Bitcoin hat und warum das ein Problem sein könnte.

Geschrieben von Charles Ledoux

Übersetzt von 19 Januar 2026 am 17:05 von Charles Ledoux

Bitcoin coin tenu par un robot jaune sur un fond jaune
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Hashrate im freien Fall: Ist das Bitcoin-Netzwerk in Gefahr?

Es handelt sich um eine On-Chain-Kennzahl, die Analysten wie ein Luchs beobachten: Die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks, oder Hashrate, hat gerade eine bemerkenswerte Korrektur erfahren. Zum ersten Mal seit Mitte September ist der Indikator unter 1.000 Exahashes pro Sekunde (EH/s) gefallen. Während der BTC-Preis oft die Marktstimmung bestimmt, ist die Hashrate der wahre Puls der Sicherheit und der fundamentalen Gesundheit der Blockchain.

Dieser Rückgang ist nicht unbedeutend. Historisch gesehen signalisiert ein Rückgang der Hashrate oft, dass die am wenigsten profitablen Miner ihre Maschinen abschalten, da sie angesichts der Energiekosten oder der Stagnation des Token-Preises nicht mehr mithalten können. Man spricht dann von einer Miner-Kapitulation. Die aktuelle Situation weist jedoch eine Anomalie auf: Es ist nicht nur der Abwärtsdruck auf den Preis, der diesen Stopp erzwingt, sondern eine finanzielle Gelegenheit anderswo.

Das Netzwerk bleibt äußerst sicher, aber dieser Abwärtstrend könnte in den kommenden Tagen zu einer Anpassung der Mining-Schwierigkeit nach unten führen. Für Investoren ist dies ein zweischneidiges Signal: Es kann auf ein lokales Tief (den berühmten „Bottom“) hindeuten, zeigt aber auch eine gewisse Abkehr vom aktuellen Wirtschaftsmodell des reinen Bitcoin-Minings.

Der Exodus der Miner zur KI: Ein neuer Goldrausch?

Warum sollte man weiterhin die Blockchain von Bitcoin für reduzierte Margen sichern, wenn künstliche Intelligenz massive Renditen bietet? Das ist die Frage, die die Mining-Industrie erschüttert. Die Branche erlebt einen echten strategischen Wandel: Immer mehr Mining-Farmen verlagern ihre Energieressourcen und Infrastrukturen auf Hochleistungsrechnen (HPC) für KI.

Dieses Phänomen, das als „AI Shift“ bezeichnet wird, mischt die Karten neu. Die Giganten der Branche, die über enorme elektrische Kapazitäten verfügen, vermieten ihre Rechenleistung lieber an Tech-Unternehmen, die KI-Modelle entwickeln, als BTC zu minen. Es ist eine pragmatische Entscheidung: die Volatilität von Bitcoin gegenüber der konstanten und lukrativen Nachfrage nach KI. Dies erzeugt einen Verkaufsdruck auf die Bitcoin-Hashrate, obwohl es die Liquidität börsennotierter Mining-Unternehmen stärken könnte.

Diese Bewegung könnte die Marktstruktur nachhaltig verändern. Wenn das Bitcoin-Mining für diese Giganten zu einer Nebenaktivität wird, könnte sich die Dezentralisierung des Netzwerks paradoxerweise verbessern und kleineren Akteuren mehr Raum lassen, oder im Gegenteil die Sicherheit kurzfristig gefährden. Derzeit interpretiert der Markt dies als Übergangsphase, aber die Bears könnten dies nutzen, um auf den Kurs zu drücken.

Auswirkungen auf den Preis: Ist eine massive Korrektur zu befürchten?

Die Geschichte hat es uns oft gezeigt: Der Preis folgt der Hashrate, aber manchmal mit Verzögerung. Wenn Miner kapitulieren und ihre BTC-Reserven verkaufen, um ihre Transition (hier zur KI) zu finanzieren oder ihre Kosten zu decken, erzeugt dies einen unmittelbaren Verkaufsdruck auf die Orderbücher. Wenn Bitcoin seine aktuellen Support-Niveaus nicht halten kann, öffnet sich die Tür zu erhöhter Volatilität.

BTC-Diagramm mit Hash Ribbons in orangefarbener Kurve
Quelle: CheckonChain

Es gibt jedoch ein bullisches Szenario. Die großen Tiefs der Hashrate haben oft die idealen Einstiegspunkte für langfristige Investoren markiert. Der Indikator der „Hash Ribbons“, sehr beliebt bei Tradern, könnte bald ein Kaufsignal senden, wenn sich der Trend umkehrt. Wenn die Miner aufhören, ihre BTC zu verkaufen, weil sie über KI Rentabilität finden, könnte der strukturelle Verkaufsdruck mittelfristig drastisch abnehmen.

Der Markt befindet sich also weiterhin in einer Zone der Unsicherheit. Trader müssen die Volumina beobachten: Wenn sich der BTC-Preis trotz des Hashrate-Rückgangs hält, würde dies eine starke Widerstandsfähigkeit der Nachfrage demonstrieren. Umgekehrt wäre ein Bruch der technischen Supports in Verbindung mit diesem Leistungsrückgang ein validiertes bärisches Signal.

Kann Bitcoin sich erholen oder wird es neue Supports testen?

Die Korrelation zwischen dem Hashrate-Rückgang und dem Pivot zur KI ist nun unbestreitbar. Während wir durch diese Turbulenzzone navigieren, ist die entscheidende Frage für die kommenden Wochen die Reaktion der institutionellen Anleger. Werden sie diesen Rückgang der Schwierigkeit als Gelegenheit zum Akkumulieren sehen oder als Zeichen struktureller Schwäche?

Die Schwelle von 1.000 EH/s wird als psychologisches Barometer fungieren. Eine schnelle Rückkehr über dieses Niveau würde die Märkte beruhigen und könnte eine neue Rallye katalysieren. Sollte sich hingegen die Flucht zur KI ohne Kompensation durch neue Marktteilnehmer beschleunigen, könnte Bitcoin deutlich tiefere Liquiditätszonen testen müssen, um ein Gleichgewicht zu finden. Der Ball liegt nun im Feld der Käufer.

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Charles Ledoux

Charles Ledoux

Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.

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