Bitcoin: Kann dieses versteckte Signal den BTC vor einem Black Swan bewahren?
Bitcoin schwächelt, aber Profi-Trader akkumulieren. Entdecken Sie ein verstecktes Signal, das den BTC retten könnte. Jetzt lesen!
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Der Kryptomarkt hält den Atem an. Während Bitcoin derzeit um die kritische Zone von 89.500 $ gehandelt wird, herrscht Unsicherheit. Die Woche war brutal für die Bullen, mit einer klaren Ablehnung unter 91.000 $ und einer offensichtlichen Unfähigkeit, bullisches Momentum zu generieren, obwohl die US-Aktienmärkte in Hochform sind.
Diese Entkopplung ist besorgniserregend. Auf der einen Seite zeigt die US-Wirtschaft ein robustes Wachstum (BIP Q3 bei +4,4 %), was den S&P 500 antreibt. Auf der anderen Seite wirkt Bitcoin schwer, belastet durch eine institutionelle Blutung: Die Bitcoin Spot ETFs verzeichneten diese Woche kolossale Nettoabflüsse von 1,58 Milliarden Dollar. Eine Zahl, die die Begeisterung der Privatanleger abkühlen lässt, zumal Gold, der sichere Hafen schlechthin, gerade ein neues ATH erreicht hat.
Technisch gesehen ist die Unterstützung bei 88.000 $ nun die Lebensader, die um jeden Preis verteidigt werden muss. Ein klarer Bruch dieses Niveaus könnte die Falltür zu einer tieferen Korrektur öffnen, potenziell in Richtung 82.000 $. Aber genau hier differenziert die Analyse der Derivate das Bild: Die Stimmung ist nicht panisch, sondern strategisch.
Wenn man hinter die Kulissen des Options-Marktes schaut, ist das Verhalten der professionellen Trader (das „Smart Money“) faszinierend. Im Gegensatz zu Retail-Investoren, die aus Angst verkaufen, nutzen die Profis komplexe Strategien, um aus der Situation Profit zu schlagen. Die jüngsten Daten zeigen eine Dominanz von Strategien wie dem Long Straddle und dem Long Iron Condor.
Was sagen uns diese Positionen? Einfach ausgedrückt: Diese Trader wetten nicht unbedingt auf einen Crash, sondern auf eine Akkumulationsphase, gefolgt von einer heftigen Bewegung. Sie kaufen Volatilität. Die Tatsache, dass die Funding Rates bei Perpetual Contracts auf ein neutrales Niveau von 7 % gefallen sind, zeigt, dass der übermäßige Hebel bereinigt wurde. Der Markt ist gesünder, weniger anfällig für Liquidationskaskaden, die frühere Dips geprägt haben.
Darüber hinaus zeigen die On-Chain-Daten von Börsen wie Binance und OKX, dass die Long/Short-Verhältnisse der „Top Trader“ steigen. Während der Preis stagniert, erhöhen große Wallets ihr Netto-Kaufengagement. Dies ist ein klassisches Zeichen, das aggressive Long-Liquidationen und einen brutalen Kursrückgang auslösen kann, um den Markt zu bereinigen.
Es ist unmöglich, den Elefanten im Raum zu ignorieren: die institutionellen Flüsse. Die Rückkehr von Bitcoin auf 95.000 $ und darüber hinaus wird mechanisch von der Rückkehr des Kapitals in die ETFs abhängen. Der Abfluss von 1,58 Milliarden Dollar in wenigen Tagen ist ein harter Schlag und signalisiert eine temporäre Rotation der Institutionellen in Richtung Gold oder Anleihen angesichts steigender US-Treasury-Renditen (die 10-Jahres-Rendite erreicht 4,25 %).
Diese Rotation könnte jedoch von kurzer Dauer sein. Die Ergebnisse der Tech-Giganten, die nächste Woche erwartet werden (Microsoft, Tesla, Apple), könnten die Risikobereitschaft wieder steigern. Wenn der Aktienmarkt seine Rallye fortsetzt, könnte sich die positive Korrelation von Bitcoin mit dem Nasdaq reaktivieren und als Katalysator für einen Breakout über die aktuellen Widerstände wirken.
Andererseits, wie Killa anmerkt, werden gute Nachrichten in einem Bärenmarkt immer an lokalen Hochs verkündet. Zudem wird das FOMC am 28. Januar ebenfalls ein „Pivot“ für den Bitcoin-Preis sein. In den letzten Monaten hat Bitcoin nach diesen Fed-Ankündigungen in der Regel 8 % verloren.
Zusammenfassend sind die Sentiment-Indikatoren auf dem Tiefststand, die Flüsse sind negativ, und dennoch hält der Preis seine wichtigsten Unterstützungen. Für konträre Investoren ist dies oft das Kaufsignal für eine langfristige Akkumulation.
Laut Killa könnte Bitcoin jedoch sehr bald in Richtung 86.000 $ gehen, was die entscheidende Unterstützung von 88.000 $ brechen würde. Trotzdem ist die Akkumulation durch Long Term Holder ein Hoffnungsschimmer für dieses Jahr 2026.
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Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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