Chainlink: Kann LINK den Bitcoin-Crash überleben? Analyse & Prognose
Chainlink (LINK) verliert 12% und testet wichtige Unterstützungen. Jetzt kaufen oder Panik vermeiden? Fundierte technische Analyse und Prognose.
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Der Krypto-Markt ist in den letzten Stunden tiefrot gefärbt, und Chainlink (LINK) blieb nicht verschont. Der Asset wird derzeit um 8,6 $ gehandelt und verzeichnet einen Tagesrückgang von 3 %. Der jüngste heftige Absturz von LINK und dem Markt wurde von einer Explosion des Handelsvolumens begleitet, das um 76 % auf 2,02 Milliarden Dollar anstieg. In der technischen Analyse ist ein solcher Volumenanstieg während eines Rückgangs oft ein starkes bearishes Signal, das darauf hinweist, dass die Verkäufer die vollständige Kontrolle über den Markt übernommen haben.

Hinter dieser Fassade der Angst offenbaren die On-Chain-Daten jedoch eine faszinierende Divergenz. Während Privatanleger und kurzfristige Spekulanten massiv verkaufen, scheinen die „starken Hände“ zum Kauf überzugehen. Laut Daten von SoSoValue verzeichneten die ETF Chainlink Spot in den USA am 5. Februar Netto-Zuflüsse (Inflows) von 1,18 Millionen Dollar, was darauf hindeutet, dass die Wall Street diesen Rückgang als Einstiegsgelegenheit zu Schnäppchenpreisen betrachtet.
Diese Akkumulationsstimmung wird durch die Reserven an den Börsen bestätigt. Daten von CryptoQuant zeigen, dass in den letzten 24 Stunden mehr als 537.000 LINK-Token von den Handelsplattformen abgezogen wurden. Ein Rückgang der Reserven deutet generell darauf hin, dass Investoren ihre Assets in private Wallets (Cold Storage) mit der Absicht einer langfristigen Haltung (HODL) verschieben und damit den unmittelbar verfügbaren Verkaufsdruck am Markt reduzieren.
Aus charttechnischer Sicht ist die Situation prekär. Der jüngste Absturz bestätigte den Bruch (bearisher Breakout) der Trendlinie bei 12 $. Dieses Level, das seit Oktober 2024 als solider Boden fungierte, hat sich nun in einen gefährlichen Widerstand verwandelt. Die Tatsache, dass LINK trotz der institutionellen Kaufsignale diese Zone nicht verteidigen konnte, zeigt die Stärke des aktuellen bearishen Momentums.

Nun richten sich alle Blicke auf das nächste Verteidigungslevel: die Trendlinie bei 7,20 $. Dies ist eine entscheidende Unterstützung, die bestimmen wird, ob LINK eine Chance auf eine Erholung in diesem Jahr hat oder nicht.
Ein Bruch dieser Trendlinie würde LINK in die große Nachfragezone und den Order Block im 2W-Bereich zwischen 6,4 und 5,7 $ führen. Eine Erholung auf diesem Level ist entscheidend, andernfalls könnte LINK einen freien Fall in Richtung 3 $ beginnen.
Wenn es den Bullen gelingt, die 7,20 $ zu verteidigen und eine Erholung einzuleiten, wird der erste Schritt darin bestehen, die 8,35 $ zurückzuerobern, um die bearishe These zu invalidieren. Umgekehrt könnte ein Tagesschluss unter 7,20 $ eine neue Welle massiver Liquidationen auslösen und den Preis zu deutlich tieferen Zielen treiben.
Die Schlacht zwischen der Angst der Privatanleger und dem Appetit der institutionellen Investoren ist auf ihrem Höhepunkt. Während die On-Chain-Fundamentaldaten (Akkumulation, Abzüge von Börsen) für eine technische Erholung sprechen, wird die Price Action vorerst noch von den Verkäufern diktiert. Die nächsten 48 Stunden werden entscheidend für die mittelfristige Zukunft des Tokens sein.
Letztendlich wird LINK jedoch hauptsächlich davon abhängen, ob Bitcoin seinen Boden zwischen 50 und 60.000 $ findet oder noch tiefer fällt.
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Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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