Ethereum: Netzwerkaktivität explodiert – Aber Vorsicht vor Phishing-Angriffen!
Die Ethereum-Aktivität steigt rasant! Doch Vorsicht: Erfahren Sie, wie Phishing-Angriffe Ihre Kryptowährungen gefährden und wie Sie sich schützen können.
Die Ethereum-Aktivität steigt rasant! Doch Vorsicht: Erfahren Sie, wie Phishing-Angriffe Ihre Kryptowährungen gefährden und wie Sie sich schützen können.
Wenn Sie die On-Chain-Daten verfolgen, ist Ihnen sicherlich eine spektakuläre Anomalie aufgefallen: Die Anzahl neuer Adressen auf Ethereum ist sprunghaft angestiegen. Laut aktuellen Berichten wurden innerhalb einer einzigen Woche mehr als 2,7 Millionen neue Wallets erstellt, wodurch das tägliche Transaktionsvolumen auf ein Niveau nahe seinem ATH katapultiert wurde.
Dennoch spiegelt dieser Aktivitätspeak nicht die massenhafte Ankunft neuer Privatanleger wider. Laut Analysen des Sicherheitsforschers Andrey Sergeenkov ist diese Raserei weitgehend künstlich. Etwa 67 % dieser neuen Adressen sollen mit automatisierten Spam-Kampagnen in Verbindung stehen. Die Angreifer nutzen den drastischen Rückgang der Gasgebühren (infolge der jüngsten Netzwerk-Updates) aus, um die Blockchain zu geringen Kosten zu überfluten.
Das Ziel dieses Manövers besteht nicht darin, das Netzwerk zu verstopfen, sondern Nutzer über „Address Poisoning“ in die Falle zu locken. Die Technik ist heimtückisch: Die Hacker generieren Millionen von „Vanity“-Adressen, die Ihrer fast perfekt ähneln (gleiche erste und letzte Zeichen). Anschließend senden sie Ihnen Transaktionen mit null oder minimalem Wert (sogenannter „Dust“), damit diese gefälschte Adresse in Ihrem Verlauf erscheint.
Die Falle schnappt zu, wenn Sie eine schnelle Überweisung durchführen. Aus Gewohnheit kopieren viele Trader die Empfängeradresse direkt aus ihrem Transaktionsverlauf, ohne die gesamte alphanumerische Zeichenkette zu überprüfen. Das Ergebnis: Die Gelder werden versehentlich an das Wallet des Hackers gesendet, und die Transaktion ist auf der Blockchain irreversibel. Es handelt sich um eine raffinierte Phishing-Methode, die keine Schwachstelle im Ethereum-Protokoll selbst erfordert, sondern die menschliche Unaufmerksamkeit ausnutzt.
Diese Situation wirft eine kritische Frage für das Ökosystem auf: Wie lässt sich echtes organisches Wachstum vom durch Bots erzeugten Rauschen unterscheiden? Wenn die Aktivitätsmetriken verfälscht sind, werden die von Analysten verwendeten fundamentalen Indikatoren zur Vorhersage des ETH-Preises kurzfristig weniger zuverlässig. Wachsamkeit ist daher geboten: Überprüfen Sie immer jedes Zeichen Ihrer Zieladressen.

Diese Situation tritt ein, während ETH seine bullische Trendlinie liquidiert hat, ähnlich wie Bitcoin. Nun besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ETH in den kommenden Tagen unter 3000 $ fällt.
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Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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