FTX-Opfer erzielen entscheidenden Vergleich: Was Anleger jetzt wissen müssen
FTX-Gläubiger erzielen wichtigen Vergleich. Erfahren Sie, was das für Sie bedeutet und wie die Rückzahlung der Verluste abläuft. Jetzt informieren!
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Der Fall reicht zurück in die dunkelsten Stunden des letzten Bear Market. Die Kläger beschuldigten die renommierte Kanzlei aus dem Silicon Valley, Fenwick & West, FTX eine „substanzielle Unterstützung“ bei der Errichtung undurchsichtiger Strukturen gewährt zu haben. Laut Gerichtsdokumenten sollen die Anwälte dabei geholfen haben, „kreative“ Rechtskonstruktionen zu entwerfen, die es dem Exchange ermöglichten, US-Regulierungen zu umgehen und die Verschiebung von Kundengeldern zu Alameda Research zu verschleiern.
Dies war kein bloßer Ausrutscher: Die Vorwürfe bezogen sich auf eine aktive Beteiligung an der Ausarbeitung von Strategien zur Täuschung von Investoren und Regulierungsbehörden. Während nach dem Crash von 2022 FUD den Markt beherrschte, zielte diese Sammelklage darauf ab zu beweisen, dass auch Drittanbieter wie Anwälte und Banken zur Rechenschaft gezogen werden müssen, wenn sie offensichtliche Red Flags im Management von Sam Bankman-Fried ignoriert haben.
Die finanziellen Details dieses „proposed settlement“ (vorgeschlagenen Vergleichs) bleiben vorerst vertraulich, doch das Signal an den Markt ist eindeutig. Beide Parteien haben beim Bundesgericht in Florida einen gemeinsamen Antrag auf Aussetzung der Verfahrensfristen gestellt, um die endgültige Vereinbarung dem Richter am 27. Februar zur Genehmigung vorzulegen. Für die Opfer ist dies ein taktischer Sieg, der jahrelange, kostspielige und ungewisse Rechtsstreitigkeiten vermeidet.
Diese Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Ökosystem versucht, ein neues Kapitel aufzuschlagen, und der Bitcoin Anzeichen einer Erholung zeigt. Sollte dieser Vergleich bestätigt werden, könnte er einen gewaltigen rechtlichen Präzedenzfall für andere Dienstleister schaffen, die mit betrügerischen Krypto-Entitäten zusammengearbeitet haben. Die Investoren hoffen nun, dass diese Lösung den Prozess der Vermögensumverteilung beschleunigt und latente Verluste in rückgewinnbares Kapital verwandelt, um es im aktuellen Zyklus reinvestieren zu können.
Trotz des Zusammenbruchs der Plattform reagiert der native Token des Exchanges, der FTT, weiterhin heftig auf jede gerichtliche Ankündigung und verhält sich wie ein spekulativer „Zombie-Token“. Da dieser Vergleich die Gläubiger einer Entschädigung näher bringt, wetten einige waghalsige Trader auf extreme Volatilitätsbewegungen in naher Zukunft.
Während die Restrukturierung voranschreitet, brennt den Beobachtern eine Frage auf den Lippen: Wird dieser Deal mit Fenwick & West eine Kettenreaktion auslösen, die auch andere damalige Partner zur Kasse bittet und somit die endgültige Rückgewinnungsquote für die geschädigten Nutzer erhöht?
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Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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