Ripple: Zentralisierungs-Vorwürfe gegen XRP Ledger – Was steckt dahinter?
Zentralisierungs-Vorwürfe gegen Ripple und den XRP Ledger. Wir beleuchten die Anschuldigungen und was David Schwartz dazu sagt. Jetzt lesen!
Zentralisierungs-Vorwürfe gegen Ripple und den XRP Ledger. Wir beleuchten die Anschuldigungen und was David Schwartz dazu sagt. Jetzt lesen!
Die Debatte wurde durch Kritiker neu entfacht, die auf die ersten Tage des XRP Ledgers (XRPL) verweisen. Das Argument der Kritiker basiert auf einer technischen Besonderheit: Die Historie des Registers beginnt nicht bei Block 1, sondern bei Block 32.570, aufgrund eines Bugs, der in der ersten Woche nach dem Launch auftrat. Für einige Bitcoin-Maximalisten ist diese „fehlende Geschichte“ der unwiderlegbare Beweis für eine zentralisierte und intransparente Verwaltung.
David Schwartz reagierte heftig auf diese wiederkehrende FUD. Seiner Ansicht nach beweist dieser Vorfall genau das Gegenteil. Er erklärt, dass die Entscheidung, die „Geschichte nicht umzuschreiben“ oder kein koordiniertes Rollback durchzuführen, das Fehlen einer zentralisierten Kontrolle demonstriert. Das Netzwerk funktionierte einfach mit diesem Defekt weiter, ohne Eingriff einer höheren Autorität zur ordnungsgemäßen Korrektur. Das ist, seinen Worten zufolge, eine Demonstration dezentralisierter Resilienz und nicht der Beweis für Manipulation.
Um seine Aussage zu untermauern, zögerte Schwartz nicht, dieses Ereignis mit den größeren Vorfällen bei Bitcoin zu vergleichen. Er erinnert daran, dass die Königin der Kryptowährungen Episoden erlebt hat, in denen die Zentralisierung viel offensichtlicher war. Er zitiert insbesondere den Bug von 2010 (Value Overflow Incident), der eine massive und explizite Koordination der Entwickler und Miner erforderte, um ein Rollback der Blockchain durchzuführen und Milliarden von Bitcoins zu löschen, die fälschlicherweise erstellt wurden.
Dieser Gegenangriff zielt darauf ab, die Heuchelei bestimmter Kritiken zu unterstreichen. Während XRP oft als zentralisierter „Token der Banker“ bezeichnet wird, behauptet Schwartz, dass seine technische Governance oft starrer und weniger anfällig für koordinierte menschliche Eingriffe ist als die von Bitcoin in seinen Anfängen. Diese Klarstellung erfolgt, während der Markt versucht, aus einer Phase der Konsolidierung herauszukommen, und diese Art von Narrativ ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Vertrauens institutioneller Investoren.
Jenseits des verbalen Schlagabtauschs bleibt der Einfluss auf den XRP-Preis für Trader gering. Trotz dieser wiederholten Angriffe auf seine Struktur zeigt der Token eine beeindruckende technische Solidität. Die größte Frage liegt in der langfristigen Perspektive. Eine Zentralisierung des XRP Ledgers könnte das Vertrauen der Retail-Investoren in den kommenden Jahren trüben.
Trotz allem bleibt XRP einer der widerstandsfähigsten Altcoins des Krypto-Marktes. Und diese Art von FUD hat normalerweise keinen nennenswerten Einfluss.
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Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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