Welche Theorie prognostiziert einen 80%igen Rückgang von Bitcoin?
Der Bitcoin handelt fest über 110.000€, doch historische Daten deuten auf eine mögliche Kurskorrektur hin. Ein wiederkehrendes zyklisches Muster könnte dazu führen, dass die Kryptowährung bis zu 80% ihres aktuellen Werts verliert.
Angepasst von 3 November 2025 am 15:21 von Gaston Cuny
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Die aktuelle Situation des Bitcoin
Bitcoin (BTC) bewegt sich derzeit in einer nie dagewesenen Preiszone, überschreitet die 110.000 $ und zeigt eine Marktkapitalisierung, die mit einigen der größten Unternehmen der Welt konkurriert. Dennoch lehrt uns die Geschichte des Krypto-Marktes eine Lektion, die viele während der Hausse-Euphorie lieber ignorieren: Jeder Bull Run endete systematisch mit einer brutalen Korrektur.
Die Theorie der Vier-Jahres-Zyklen stützt sich auf einen fundamentalen Mechanismus des Bitcoin-Protokolls: das Halving. Dieses programmierte Ereignis, das die Belohnung der Miner alle 210.000 Blöcke halbiert, erzeugt einen vorhersagbaren Angebotsschock. Historisch gesehen löste jedes Halving eine spektakuläre Hausse aus, gefolgt von einem verheerenden Bärenmarkt. Die Zahlen sprechen für sich: Nach dem Erreichen von 20.000 $ Ende 2017 fiel BTC auf 3.200 $ im Jahr 2018, was einer Korrektur von 84 % entspricht. Der Höchststand von 69.000 $ im November 2021 wurde von einem Rückgang auf 15.500 $ im November 2022 gefolgt, was einem Rückgang von 77 % entspricht.
Wiederholt sich das 80%-Muster wirklich in jedem Zyklus?
Die On-Chain-Analyse offenbart eine beunruhigende Konstante: Seit 2011 durchlief jeder Bitcoin-Zyklus eine Akkumulationsphase, eine parabolische Expansion und dann eine gewaltsame Kontraktion zwischen 75 % und 86 % vom Höchststand. Das ist kein Zufall, sondern die Manifestation von Liquiditäts- und Marktstimmungszyklen, die sich mit fast mechanischer Regelmäßigkeit wiederholen.
Die Daten zeigen, dass diese massiven Korrekturen immer mit kaskadierenden Kapitulationen zusammenfallen. Privatanleger, die spät in den Markt einsteigen, angelockt von medial beworbenen Gewinnen, geraten bei den ersten signifikanten Rückgängen in Panik. Dieser Verkaufsdruck löst Zwangsliquidationen bei gehebelten Positionen aus und verstärkt den Fall. Das Ergebnis? Eine vollständige Bereinigung, die den Preis auf Niveaus zurückbringt, wo Early Adopter und Langfristinvestoren schrittweise wieder ihre Käufe aufnehmen.
Das nächste Halving ist für 2028 geplant, was bedeutet, dass eine Marktumkehr theoretisch zwischen 2025 und 2026 gemäß dem historischen Muster eintreten könnte. Falls Bitcoin 110.000 $ als aktuellen Konsolidierungsboden erreicht, würde eine 80%ige Korrektur den Preis auf etwa 22.000 $ zurückbringen, ein Niveau, das genau den strukturellen Unterstützungszonen entspricht, die sich während des vorherigen Zyklus bildeten.
Faktoren, die dieses Szenario invalidieren oder bestätigen könnten
Mehrere Variablen könnten die erwartete Entwicklung verändern. Die massive institutionelle Adoption verändert fundamental die Marktstruktur. Die Bitcoin Spot ETFs in den USA ziehen Milliarden von Dollar traditioneller Investitionen an und schaffen eine kontinuierliche Nachfrage, die in früheren Zyklen nicht existierte. Diese neue Liquidität könnte Korrekturen dämpfen oder sie im Gegenteil verstärken, falls dieselben Institutionen gleichzeitig beschließen, ihre Gewinne zu sichern.
Die Makroökonomie spielt nun eine entscheidende Rolle. Bitcoin reagiert zunehmend auf Geldpolitik der Zentralbanken, Zinsschwankungen und geopolitische Spannungen. Eine globale Rezession könnte einen Panikverkauf bei allen Risikoaktiva einschließlich Kryptos auslösen. Umgekehrt könnte eine beschleunigte Abwertung der Fiatwährungen BTC in unerforschte Preiszonen katapultieren und die zyklische Korrektur verzögern oder abschwächen.
Die technische Marktreife bietet heute sophisticated Absicherungsinstrumente: Optionen, Futures, strukturierte Derivate. Professionelle Trader können nun ihre Long-Positionen absichern und dadurch potenziell die extreme Volatilität reduzieren, die frühere Zyklen charakterisierte. Aber diese Sophistication schafft auch systemische Risiken, die auf wenige große Handelsplattformen konzentriert sind.
Gaston ist seit über sieben Jahren Redakteur und seit 2020 ein großer Kryptowährungsfan. Er liebt es, in diesem Ökosystem zu navigieren und möchte nun sein Wissen und seine Fundstücke über InvestX teilen.
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