Stellar und XRP in den Epstein-Dokumenten: Was steckt dahinter?
Ripple und Stellar in den Epstein-Akten erwähnt? Erfahren Sie, welche Auswirkungen das auf XRP und XLM hat. Jetzt lesen!
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Am vergangenen Wochenende wurde die Krypto-Community von der Veröffentlichung neuer E-Mails aus den Gerichtsakten des Falls Epstein überrascht. Diese Dokumente, die bis ins Jahr 2014 zurückreichen, scheinen im Rahmen eines Investorenstreits auf Ripple und Stellar Bezug zu nehmen. Das Auftauchen dieser beiden Blockchain-Giganten in einem derart brisanten Kontext löste auf X sofort eine Welle besorgter Reaktionen aus.
Es ist entscheidend, diese Elemente in ihren zeitlichen Kontext einzuordnen. Im Jahr 2014 steckte das Krypto-Ökosystem noch in den Kinderschuhen und suchte aktiv nach Kapital in Kreisen traditioneller und wohlhabender Investoren. Die Erwähnung der Projekte bedeutet nicht zwangsläufig eine aktive Zusammenarbeit, sondern könnte schlicht darauf hindeuten, dass diese Startups zu den zahlreichen Dossiers gehörten, die Finanzkreisen präsentiert oder gepitcht wurden, zu denen Epstein Zugang hatte.
In einem Markt, der so stark von der Stimmung abhängt wie der Kryptomarkt, kann jedoch schon die bloße Nennung von Namen ausreichen, um eine bearishe Bewegung auszulösen. Die Holder von XRP und XLM, die an juristische Auseinandersetzungen (insbesondere gegen die SEC) gewöhnt sind, sehen sich mit einer neuen Unsicherheit konfrontiert: Handelt es sich um eine reine administrative Erwähnung oder um eine tatsächliche finanzielle Verstrickung?
Angesichts des Medienrummels reagierte David Schwartz, der CTO von Ripple (in einigen verwirrenden Quellen oft fälschlicherweise als Ex-CTO bezeichnet, aber tatsächlich der aktuelle Architekt des Ledgers), mit seiner bekannten Offenheit. Er wies jede Vorstellung einer direkten Verbindung oder Partnerschaft zwischen Jeffrey Epstein und dem Ripple-Netzwerk entschieden zurück. Seiner Ansicht nach ist die Interpretation der Dokumente voreingenommen und wird von Akteuren vorangetrieben, die dem Ruf des Projekts schaden wollen.
Schwartz betonte, dass ihm keinerlei Verbindung zwischen Epstein und den betroffenen Netzwerken bekannt sei. Er deutete an, dass diese Erwähnungen wahrscheinlich von Dritten stammten, die versuchten, Kapital zu beschaffen oder Investitionsmöglichkeiten zu jener Zeit zu erörtern, ohne dass die Führungsebene von Ripple oder Stellar involviert war. Diese Klarstellung zielt darauf ab, institutionelle und private Investoren zu beruhigen, die einen Imageschaden befürchten könnten.
Charttechnisch bleibt die Marktreaktion vorerst verhalten, auch wenn die Nervosität spürbar ist. XRP und XLM haben keinen sofortigen Crash erlitten, was darauf hindeutet, dass erfahrene Investoren (die sogenannten Whales) diese Information nicht als fundamentale Bedrohung für die Technologie oder die Akzeptanz der Token betrachten. Der Markt scheint verinnerlicht zu haben, dass Erwähnungen in zehn Jahre alten E-Mails nichts am aktuellen Wertversprechen ändern.
Vorerst bleibt die Marktstruktur neutral. Die technischen Indikatoren zeigen keine größere bärische Divergenz, die spezifisch auf diese Nachricht zurückzuführen wäre. Dies beweist eine gewisse Reife des Sektors, der beginnt, zwischen medialem Rauschen und echtem systemischen Risiko zu unterscheiden. Einige sehen dies sogar als Kompliment für die gute Arbeit von Ripple.
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Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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