ZachXBTs Enthüllung: Der 282-Millionen-Dollar-Bitcoin-Diebstahl und seine Spur
Entdecken Sie die packende Untersuchung von ZachXBT zu einem Bitcoin-Diebstahl im Wert von 282 Millionen Dollar. Erfahren Sie, wie die Gelder über Tornado Cash transferiert wurden.
Übersetzt von 20 Januar 2026 am 17:19 von Charles Ledoux
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INHALTSVERZEICHNIS
Ein digitaler Rekord-Raubzug: Wie gingen die Hacker vor?
Im gnadenlosen Universum der Kryptowährungen ist Sicherheit das A und O. Doch selbst Inhaber massiver Kapitalmengen, oft als Whales bezeichnet, sind nicht vor Angriffen gefeit. Die von ZachXBT aufgedeckte Untersuchung zeigt im Detail, wie zwei Personen, bekannt unter den Pseudonymen „Greavys“ (Malone Lam) und „Box“ (Jeandiel Serrano), im vergangenen August einem Genesis-Gläubiger mehr als 4.000 BTC entwendeten.
On January 10, 2026 at around 11 pm UTC a victim lost $282M+ worth of LTC & BTC due to a hardware wallet social engineering scam.
The attacker began converting the stolen LTC & BTC to Monero via multiple instant exchanges causing the XMR price to sharply increase.
Fernab von Smart-Contract-Schwachstellen oder Brute-Force-Angriffen ermöglichte ein Social-Engineering-Angriff von chirurgischer Präzision diesen Diebstahl. Die Angreifer gaben sich als Google-Support aus, um das Vertrauen des Opfers zu gewinnen. Durch Manipulation der Sicherheitseinstellungen und Zugriff auf eine Bildschirmfreigabe gelang es ihnen, die privaten Schlüssel zu extrahieren und die Wallet innerhalb weniger Augenblicke zu leeren. Diese Art von Angriff führt brutal vor Augen, dass das schwächste Glied in der DeFi oft der Mensch bleibt.
Nachdem die Gelder gesichert waren, bestand die Priorität der Hacker darin, ihre Spuren zu verwischen. Hier kommt die On-Chain-Analyse von ZachXBT voll zum Tragen. Anstatt eines sofortigen Dumps auf dem Markt, der den Preis hätte einbrechen lassen und die Exchanges alarmiert hätte, entschieden sich die Kriminellen für eine Strategie der massiven Fragmentierung.
Der Geldwäsche-Kreislauf: Von Bitcoin zu Tornado Cash
Die Rückverfolgung der Gelder offenbart einen komplexen Weg, der darauf ausgelegt war, der Wachsamkeit der Behörden und traditioneller Analyse-Tools zu entgehen. Die gestohlenen Bitcoins wurden nicht einfach transferiert, sondern durchliefen einen „Peel Chain“-Prozess. Diese Technik besteht darin, die Beträge in eine Vielzahl kleiner Transaktionen aufzuteilen, was die visuelle Nachverfolgung für Laien extrem erschwert.
Die Gelder wurden anschließend über verschiedene Bridges wie ThorChain geleitet, um von der Bitcoin-Blockchain zu Ethereum zu wechseln. Einmal im Ethereum-Netzwerk angekommen, nutzten die Hacker massiv Mixer, insbesondere das berüchtigte Tornado Cash, sowie Plattformen wie eXch. Das Ziel? Die On-Chain-Verbindung zwischen der Adresse des Opfers und den finalen Geldern zu unterbrechen.
Doch Gier hinterlässt Spuren. Ein erheblicher Teil der Gelder wurde verwendet, um einen luxuriösen Lebensstil zu führen: Kauf von Sportwagen, Luxusuhren und extravagante Partys in Los Angeles und Miami. Diese Ausgaben in der realen Welt, gepaart mit OpSec-Fehlern (operative Sicherheit), die von ZachXBT identifiziert wurden, ermöglichten es, die Krypto-Adressen mit den physischen Identitäten der Verdächtigen zu verknüpfen.
Ist die Sicherheit von Krypto-Wallets durch Social Engineering bedroht?
Dieser Fall wirft eine kritische Frage für alle Investoren auf, vom Kleinanleger bis zum institutionellen Fonds: Sind unsere Assets wirklich sicher? Seit mehreren Jahren entwickeln sich die Angriffsvektoren weiter. Hacker verlassen manchmal den Code, um die Psychologie der Nutzer anzugreifen.
Die Zusammenarbeit zwischen ZachXBT, forensischen Ermittlern und den Behörden (FBI, Polizei von Miami) ermöglichte es, etwa 9 Millionen Dollar einzufrieren und Verhaftungen vorzunehmen. Das ist ein starkes Signal an die Branche: Die Blockchain ist pseudonym, aber nicht anonymous. Für Investoren ist die Lektion klar: Die Verwendung von Cold Wallets und absolutes Misstrauen gegenüber jeglicher externer Kontaktaufnahme bleiben die besten Barrieren gegen den Totalverlust des Kapitals.
Während Bitcoin weiterhin wichtige Widerstände testet und der Markt volatil bleibt, erinnert uns diese Untersuchung daran, dass der Schutz des eigenen Kapitals genauso wichtig ist wie die Suche nach Rendite. Die Transparenz der Blockchain, die von Regulierungsbehörden oft kritisiert wird, erwies sich hier als ultimative Waffe für die Justiz.
Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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