Übersetzt von 26 Januar 2026 am 18:23 von Charles Ledoux
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Ein explosiver Interessenkonflikt: Wer ist John Daghita?
Die Enthüllungen von ZachXBT haben auf X wie eine Bombe eingeschlagen. Laut seiner Untersuchung soll die Person hinter der Entleerung mehrerer staatlicher Wallets niemand anderes sein als John Daghita, bekannt unter dem Pseudonym „Lick“ oder „John“. Das Problem? Er ist der Sohn von Dean Daghita, dem aktuellen CEO von CMDSS (Command Services & Support).
In case you are curious how John Daghita (Lick) was able to steal $40M+ from US government seizure addresses.
John’s dad owns CMDSS, which currently has an active IT government contract in Virginia.
Zur Erinnerung: CMDSS ist ein Unternehmen, das seit Oktober 2024 einen Vertrag mit dem US Marshals Service hat und mit der Verwahrung und dem Verkauf beschlagnahmter digitaler Vermögenswerte beauftragt ist, insbesondere jener aus dem historischen Bitfinex-Hack. Der Vorwurf wiegt schwer: Der Sohn soll den privilegierten Zugang seines Vaters ausgenutzt haben, um mehr als 40 Millionen Dollar zu entwenden.
Es ist nicht das erste Mal, dass diese Wallets Schwachstellen zeigen. Im vergangenen Oktober waren bereits 20 Millionen Dollar auf mysteriöse Weise abgeflossen, bevor sie teilweise zurückerstattet wurden. Dieses Mal nimmt die Angelegenheit eine potenziell katastrophale strafrechtliche Wendung für die Glaubwürdigkeit amerikanischer Institutionen.
„Band for band“: Vom eigenen Ego auf Telegram verraten
Wie konnte ein solcher Diebstahl aufgedeckt werden? Wie so oft in der Kryptowelt war es die Hybris, die den Verdächtigen zu Fall brachte. ZachXBT berichtet, dass John Daghita während eines Streits auf Telegram mit seinem Reichtum geprahlt hat, ein Phänomen namens „band for band“ (Vergleich, wer mehr Geld hat).
Um seine Behauptungen zu beweisen, teilte „Lick“ seinen Bildschirm und enthüllte dabei ein Exodus-Wallet mit Geldern, die direkt zu den Adressen der US-Regierung zurückverfolgt werden konnten. Die On-Chain-Bewegungen sind eindeutig:
Massive Transfers von Ethereum (ETH) und Stablecoins.
Ein Geldwäscheversuch über Instant-Exchanger, um die Spuren zu verwischen.
Eine direkte Verbindung zu den beschlagnahmten Geldern aus dem Bitfinex-Fall (2016).
Dieser Anfängerfehler ermöglicht es heute, eine reale Identität mit dem zu verknüpfen, was wie ein ausgeklügelter Hack aussah. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wirft dies erschreckende Fragen zur Sicherheit der Cold Wallets auf, die von staatlichen Auftragnehmern verwaltet werden.
Institutionelle Sicherheit in Frage gestellt: Grund zur Sorge?
Dieser Fall bringt eine kritische Schwachstelle in der Verwaltung digitaler Vermögenswerte durch staatliche Stellen ans Licht. Während die SEC und die Regulierungsbehörden strikte Compliance fordern, ist es ein Skandal zu entdecken, dass die privaten Schlüssel von Millionen Dollar möglicherweise über den Geschäftslaptop eines Familienvaters zugänglich sein könnten.
Der Kryptomarkt, der an Hacks von DeFi-Protokollen gewöhnt ist, erlebt hier ein Versagen der institutionellen CeFi (Zentralisierten Finanzwirtschaft). Bisher haben weder CMDSS noch der US Marshals Service offiziell Stellung genommen, aber der Druck steigt. Wenn die Sicherheit beschlagnahmter Gelder nicht gewährleistet ist, welches Vertrauen kann man dann zukünftigen ETFs oder potenziellen strategischen Reserven entgegenbringen? In jedem Fall ist dies ein weiterer Beweis dafür, dass eine strengere Regulierung für die Krypto-Branche notwendig ist.
Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.
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