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Bitcoin: Adam Back nennt den 200-Wochen-GD als strukturellen Bullen-Boden
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Bitcoin: Adam Back nennt den 200-Wochen-GD als strukturellen Bullen-Boden

Der 200-Wochen-GD von Bitcoin hat 61.000 $ überschritten. Adam Back sieht darin einen strukturellen Bullen-Boden – und zieht eine Lektion aus Charlie Mungers Strategie.

Geschrieben von Thomas

Angepasst von 31 Mai 2026 am 20:20 von Léa

bitcoin coin orange sur un fond orange avec trendline et bougies
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Der 200-Wochen-Gleitende Durchschnitt von Bitcoin hat soeben die Marke von 61.000 Dollar überschritten. Adam Back, CEO von Blockstream und historische Schlüsselfigur der Cypherpunk-Bewegung, hat diesen Indikator am 30. Mai 2026 öffentlich hervorgehoben — nur wenige Wochen nachdem er bereits dessen Anstieg über die 60.000-Dollar-Marke kommentiert hatte.

Ein Zuwachs von 1.000 Dollar in weniger als einem Monat bei diesem Langzeitindikator. Dieses Tempo ist alles andere als bedeutungslos: Es spiegelt eine kontinuierliche Absorption des Angebots durch strukturelle Holder wider und entfacht die Debatte über die Stabilität des aktuellen Marktbodens neu.

Hinter diesem technischen Signal verbirgt sich eine These der disziplinierten Akkumulation, die Back von einer Legende des traditionellen Investierens entlehnt. Die Botschaft ist klar — und richtet sich direkt an langfristig orientierte Investoren.

Der 200-Wochen-GD: der Indikator, den die Bären nie dauerhaft brechen konnten

Der Gleitende Durchschnitt über 200 Wochen glättet knapp vier Jahre wöchentlicher Schlusskurse von Bitcoin. Historisch gesehen hat er bei jedem Zyklustiefpunkt als strukturelle Unterstützung gedient — 2015, 2018, 2020. Die einzige Episode, in der BTC eine Wochenkerze unterhalb dieser Linie schloss, war der Bärenmarkt 2022, bevor eine rasche Erholung über das Niveau folgte.

Zum Zeitpunkt von Backs Tweet notierte der Spot-Preis von Bitcoin deutlich oberhalb dieses Durchschnitts und hielt damit einen signifikanten Abstand zwischen dem aktuellen Kurs und dem technischen Boden. Genau diesen Abstand beobachten langfristige Holder aufmerksam: Solange der Preis klar über dem 200-Wochen-GD bleibt, ist die Marktstruktur auf makrotechnischer Ebene bullisch.

heatmap btc

Der Anstieg des Indikators — inzwischen +1.000 $ in weniger als 30 Tagen — spiegelt die kontinuierliche Absorption des verfügbaren Angebots wider. On-Chain-Daten bestätigen diese Dynamik: Der strukturelle Verkaufsdruck bleibt begrenzt, und institutionelle Zuflüsse speisen die Grundnachfrage weiterhin.

Mungers Lektion auf Bitcoin angewendet: Geduld und Disziplin am Zyklustief

In einem ergänzenden Post zitierte Adam Back eine Aussage, die Charlie Munger, dem langjährigen Partner von Warren Buffett, zugeschrieben wird: „Wenn Sie einfach nur hochwertige Aktien an ihrem 200-Wochen-Gleitenden Durchschnitt gekauft hätten, hätten Sie den S&P 500 langfristig mit großem Abstand geschlagen. Das Problem ist, dass kaum ein Mensch diese Disziplin aufbringt.“

Back fügte anschließend einen aufschlussreichen Vorbehalt hinzu: Munger und Buffett haben Bitcoin nie verstanden — genau wie sie einst den Aufstieg des Internets verpasst hatten. Er führt diese beiden blinden Flecken auf ihre Vorliebe für physische Vermögenswerte und greifbare Geschäftsmodelle zurück. Das implizite Argument ist stark: Mungers Akkumulationsdisziplin auf Bitcoin anzuwenden — also in der Nähe des 200-Wochen-GD zu kaufen — hätte historisch gesehen über vollständige Marktzyklen hinweg überdurchschnittliche Renditen erzielt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Back diesen Ansatz verteidigt. Er plädiert regelmäßig für eine disziplinierte Akkumulationsstrategie statt aktivem Trading und stützt sich dabei auf den säkularen Aufwärtstrend des 200-Wochen-GD als strukturellen Bewertungsanker. Die offene Frage bleibt: Werden institutionelle und Retail-Nachfrage das Angebot weiterhin in diesem Tempo absorbieren, um diese Dynamik aufrechtzuerhalten?

Thomas

Thomas

Thomas ist Inhaber eines BTS-Diploms in Informatik mit Schwerpunkt SEO und zertifizierter Texter für Web und E-Commerce. Seit 2018 begeistert er sich für Blockchain-Technologien und Kryptowährungen. Als Spezialist für die Analyse von Marktzyklen im Kryptobereich begann er 2019 mit dem GPU-Mining – zunächst mit ETH, später mit einem Wechsel zu KASPA und Alephium (ALPH).

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