Startseite
chevron
News
chevron
Bitcoin
chevron
Bitcoin und Quantencomputing: Tom Lee warnt – 35 % der BTC bis 2028 in Gefahr
Copié

Bitcoin und Quantencomputing: Tom Lee warnt – 35 % der BTC bis 2028 in Gefahr

Tom Lee warnt: 35 % aller Bitcoin könnten bis 2028 durch Quantenangriffe gefährdet sein. Was steckt wirklich dahinter – und was sagt Adam Back dazu?

Geschrieben von Thomas

Angepasst von 5 August 2026 am 18:19 von Thomas

IA géant cyan glacé face à une pièce Bitcoin lumineuse, tous deux flottant au-dessus d'une vaste arène de marché financier, flux de données bleu électrique les reliant, faisceaux de lumière blanc cristal rayonnant vers l'extérieur, investisseurs institutionnels en silhouettes observant depuis le bas, composition éditoriale ultra-précise, atmosphère arctique lumineuse, zéro tons sombres
Copié

Tom Lee, Mitgründer von Fundstrat Global Advisors, hat eine Warnung ausgesprochen, die in der Krypto-Community für Aufsehen sorgt: 35 % des gesamten Bitcoin-Angebots seien bis 2028 anfällig für einen Quantenangriff. Eine Projektion, die für BTC-Inhaber wie ein laufender Countdown klingt.

Hinter dieser beunruhigenden Zahl verbirgt sich jedoch eine weitaus differenziertere technische Debatte. Adam Back, Cypherpunk der ersten Stunde und eine der prägendsten Persönlichkeiten im Bitcoin-Ökosystem, widerspricht der Logik dieser Warnung klar und direkt. Zwischen medialer Panik und kryptografischer Realität klafft eine gewaltige Lücke.

Wer hat recht? Und vor allem: Welches reale Risiko besteht heute für das Bitcoin-Netzwerk angesichts der wachsenden Leistungsfähigkeit von Quantencomputern?

Tom Lee und die Quantenbedrohung: Was die Zahlen wirklich sagen

Tom Lee stützt sich auf einen präzisen technischen Befund: Rund 35 % der im Umlauf befindlichen Bitcoins sind in sogenannten „exponierten“ Adressen gespeichert – also in P2PK-Adressen (Pay-to-Public-Key) oder in mehrfach genutzten Adressen, deren öffentlicher Schlüssel on-chain sichtbar ist. Genau dieser öffentliche Schlüssel könnte von einem ausreichend leistungsstarken Quantencomputer genutzt werden, um über den Shor-Algorithmus auf den privaten Schlüssel zurückzuschließen.

Das von Lee genannte Zeitfenster 2028 ist nicht willkürlich gewählt. Es deckt sich mit mehreren akademischen und industriellen Prognosen, die davon ausgehen, dass Quantenmaschinen, die den von Bitcoin verwendeten ECDSA-Algorithmus (Elliptic Curve Digital Signature Algorithm) brechen können, noch in diesem Jahrzehnt entstehen könnten. Google, IBM und staatlich geförderte Akteure investieren massiv in dieses Wettrennen. Die Quantenrechenleistung verdoppelt sich laut Forschungsdaten dieser Technologieriesen näherungsweise alle zwei Jahre.

Dieses Szenario betrifft in erster Linie die Bitcoins von Satoshi Nakamoto – geschätzt auf rund 1 Million BTC – deren P2PK-Adressen den öffentlichen Schlüssel direkt preisgeben. Es betrifft ebenso alle Nutzer, die ein und dieselbe Bitcoin-Adresse mehrfach verwendet haben – eine in den Anfangsjahren des Netzwerks weit verbreitete Praxis.

Adam Back widerlegt die Panik: Warum Bitcoin nicht schutzlos ist

Adam Back, Erfinder von Hashcash und CEO von Blockstream, leugnet die langfristige Realität der Quantenbedrohung nicht. Doch er zeigt einen entscheidenden Denkfehler im alarmistischen Narrativ auf: Bitcoin kann sich weiterentwickeln. Das Protokoll ist nicht in Stein gemeißelt – und schon gar nicht im kryptografischen Stand von 2009.

Die Bitcoin-Entwickler-Community arbeitet aktiv an Lösungen im Bereich der Post-Quanten-Kryptografie. Ansätze wie Lamport-Signaturen oder auf Gittern basierende Kryptografie (Lattice-based Cryptography) werden bereits im Rahmen des Standardisierungsprozesses des NIST untersucht. Back betont außerdem, dass eine Migration gefährdeter Adressen hin zu quantenresistenten Formaten gut vor dem Zeitpunkt orchestriert werden könnte, an dem die Bedrohung operativ wird – vorausgesetzt, die Community handelt mit ausreichend Vorlauf.

Das eigentliche Risiko liegt laut Back nicht im Technischen, sondern im menschlichen Verhalten: Inaktive Inhaber alter Bitcoins – von denen einige höchstwahrscheinlich für immer verloren sind – werden ihre Mittel niemals migrieren. Darin liegt die strukturelle Schwachstelle, nicht in einer Unfähigkeit des Protokolls zur Anpassung. Die entscheidende Frage lautet daher nicht „Kann Bitcoin den Quantensprung überleben?“, sondern „Wie viele BTC werden beim Übergang zurückbleiben?“

Was Bitcoin-Holder heute wissen müssen

Für aktuelle Inhaber ist die praktische Botschaft klar: Bitcoin-Adressen niemals wiederverwenden und stattdessen auf Adressformate wie SegWit (bech32) oder Taproot setzen, die den öffentlichen Schlüssel erst bei der Transaktionssignierung preisgeben. Diese Formate bieten eine zusätzliche Schutzschicht im Szenario eines schrittweise wachsenden Quantenpotenzials.

Auf makroökonomischer Ebene fällt die Warnung von Tom Lee in ein Umfeld, in dem das Narrativ rund um Bitcoins Sicherheit das Marktsentiment direkt beeinflusst. Ein durch schlecht eingeordnete Quantenängste ausgelöster Verkaufsdruck könnte für gut informierte Investoren Chancen schaffen – oder für jene, die emotional statt analytisch reagieren, Zonen brutaler Volatilität erzeugen.

Der Horizont 2028 bleibt spekulativ. Kein heute operativer Quantencomputer verfügt über die nötige Rechenleistung, um ECDSA-256 zu gefährden. Experten für Quantenkryptografie gehen im Allgemeinen davon aus, dass mehrere Millionen stabiler logischer Qubits erforderlich wären – während aktuelle Maschinen bei einigen Tausend verrauschten physischen Qubits ihr Limit erreichen. Der Countdown existiert, aber er hat noch nicht begonnen.

Thomas

Thomas

Thomas ist Inhaber eines BTS-Diploms in Informatik mit Schwerpunkt SEO und zertifizierter Texter für Web und E-Commerce. Seit 2018 begeistert er sich für Blockchain-Technologien und Kryptowährungen. Als Spezialist für die Analyse von Marktzyklen im Kryptobereich begann er 2019 mit dem GPU-Mining – zunächst mit ETH, später mit einem Wechsel zu KASPA und Alephium (ALPH).

HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Einige der auf dieser Website vorgestellten Partner können in Ihrem Land nicht reguliert sein. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Konformität dieser Dienstleistungen mit den lokalen Vorschriften zu überprüfen, bevor Sie sie nutzen.

HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Der Handel mit Kryptowährungen ist mit erheblichen Risiken verbunden, und es ist wichtig, nur Beträge zu investieren, die Sie sich leisten können zu verlieren.

InvestX übernimmt keine Verantwortung für die Qualität der auf dieser Seite präsentierten Produkte oder Dienstleistungen und kann weder direkt noch indirekt für Schäden oder Verluste haftbar gemacht werden, die durch die Nutzung eines in diesem Artikel vorgestellten Produkts oder einer Dienstleistung entstehen. Investitionen in Krypto-Assets sind von Natur aus riskant. Leser sollten eigene Recherchen durchführen, bevor sie eine Investitionsentscheidung treffen, und nur im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten investieren. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar.

Warnhinweis : Der Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen birgt hohe Risiken, einschließlich des Risikos, Ihr gesamtes oder einen Teil Ihres investierten Kapitals zu verlieren. Dieser Handel ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Die Preise von Kryptowährungen sind äußerst volatil und können durch externe Faktoren wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Der Margin-Handel erhöht die finanziellen Risiken erheblich.

CFDs sind komplexe Finanzprodukte, die aufgrund des Hebeleffekts ein hohes Risiko eines schnellen Kapitalverlusts bergen. 74 % bis 89 % der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Sie sollten sicherstellen, dass Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und abwägen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko eines Kapitalverlusts einzugehen.

Bevor Sie sich für den Handel mit Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen entscheiden, sollten Sie sich vollständig über die damit verbundenen Risiken und Gebühren informieren, Ihre Anlageziele, Ihre Erfahrung und Ihre Risikotoleranz sorgfältig prüfen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen. InvestX.de und die InvestX-App können allgemeine Marktkommentare veröffentlichen, die keine Anlageberatung darstellen und nicht als solche interpretiert werden dürfen. Bitte konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie Fragen haben. InvestX.de übernimmt keine Haftung für Fehler, ungeeignete Investitionen, Ungenauigkeiten oder Auslassungen und garantiert nicht die Richtigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen, Texte, Grafiken, Links oder anderer Inhalte.

Einige der auf dieser Website vorgestellten Partner können in Ihrem Land nicht reguliert sein. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Konformität dieser Dienstleistungen mit den lokalen Vorschriften zu überprüfen, bevor Sie sie nutzen.

IHR BETIFY-WILLKOMMENSANGEBOT

casino-krypto-betify
Verdoppeln Sie Ihre erste Einzahlung bis zu 100.000 €
Verwenden Sie den Code : Krypto100

 
⏳ Gültig 7 Tage nach Aktivierung
🎁 Meinen exklusiven Bonus sichern
close-link
Click Me