Peter Brandt nennt ein genaues Datum für das Ende des Bitcoin Bear Markets
Trading-Legende Peter Brandt nennt Oktober 2025 als finales Tief des Bitcoin Bear Markets – und setzt BTC klar vor KI-Aktien. Die Analyse im Detail.
Trading-Legende Peter Brandt nennt Oktober 2025 als finales Tief des Bitcoin Bear Markets – und setzt BTC klar vor KI-Aktien. Die Analyse im Detail.
Trading-Veteran Peter Brandt hat soeben eine Prognose veröffentlicht, die die Märkte aufhorchen lässt: Der Bitcoin Bear Market sei noch nicht vorbei – doch das finale Tief lasse sich auf einen konkreten Zeitpunkt eingrenzen.
Während zahlreiche Analysten über eine mögliche Erholung diskutieren, geht Brandt einen Schritt weiter: Er benennt einen genauen Monat für das ultimative Tief – und behauptet, dass Bitcoin Aktien aus dem Bereich künstliche Intelligenz auf einen Horizont von zwei bis drei Jahren deutlich übertreffen wird.
Eine klare These, gestützt auf jahrzehntelange Erfahrung in der klassischen Chart-Analyse, die es lohnt, genauer zu beleuchten.
Peter Brandt, eine legendäre Figur im Chartismus mit über 50 Jahren Markterfahrung, sieht Oktober 2025 als wahrscheinliches Zeitfenster für das finale Bottom von Bitcoin in diesem Bärzyklus. Diese Projektion kommt nicht aus dem Nichts: Sie stützt sich auf die Analyse der historischen BTC-Zyklen, insbesondere auf die durchschnittliche Dauer der Kontraktionsphasen nach dem ATH, wie sie in früheren Zyklen (2018, 2022) beobachtet wurden.
In seiner Methodik setzt Brandt hauptsächlich auf die Point-and-Figure-Analyse sowie klassische Preisstrukturen, um Wendezonen zu identifizieren. Seiner Einschätzung nach hat der Markt noch keine ausreichende Kapitulation vollzogen, um ein echtes Zyklustiefs zu bestätigen. Volumen, Kerzenstruktur und die allgemeine Marktstimmung erfüllen noch nicht die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Boden – zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
Diese Lesart steht im Kontrast zum verbreiteten Optimismus bestimmter Marktteilnehmer, die jede technische Erholung als Signal für einen neuen Bull Run interpretieren. Für Brandt bleibt Geduld die wichtigste Disziplin: Wer zu früh in ein falsches Tief einsteigt, setzt sich einem erheblichen zusätzlichen Drawdown aus, bevor der echte Aufwärtstrend beginnt.

Über das Timing hinaus ist die Positionierung von Peter Brandt im Vergleich Bitcoin vs. Aktien aus dem Bereich künstliche Intelligenz besonders bemerkenswert. Seiner Ansicht nach bietet der Kauf von Bitcoin heute – selbst wenn das Tief noch nicht erreicht ist – auf 24 bis 36 Monate ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis als eine Investition in KI-Werte zu ihren aktuellen Bewertungsniveaus.
Das Argument ist struktureller Natur: KI-Aktien wie Nvidia oder reine Sektorwerte preisen bereits massive Wachstumsprämien in ihre Bewertungsmultiplikatoren ein. Eine Verlangsamung der Adaption oder eine Enttäuschung bei den Quartalsergebnissen könnte eine heftige Kompression dieser Multiples auslösen. Bitcoin hingegen folgt einem eigenen Zyklus, der von Corporate-Fundamentaldaten entkoppelt ist, mit dem Halving 2024 als klar identifizierbarem makroökonomischen Katalysator.
Brandt macht keine Versprechen zu Kursniveaus – er denkt in Wahrscheinlichkeiten und Marktstrukturen. Seine Überzeugung: Der nächste Bitcoin Bull Market, sobald das Oktober-Tief bestätigt ist, könnte asymmetrische Renditen generieren, die kaum ein traditionelles Asset replizieren kann. Eine These, die an seine historisch bullische Haltung gegenüber BTC erinnert – lange bevor der Vermögenswert zum Mainstream wurde.
Brandts Prognose wirft eine zentrale Frage für Marktteilnehmer auf: Sollte man bis Oktober warten, um zu akkumulieren, oder bereits jetzt beginnen, Positionen über einen schrittweisen DCA aufzubauen? Die Antwort hängt vom individuellen Risikoprofil ab, doch Brandts chartistische Logik legt nahe, dass Ungeduld der größte Feind des Traders in einer Bear-Market-Phase bleibt.
Auf technischer Ebene verdienen mehrere Schlüsselniveaus in den kommenden Wochen besondere Aufmerksamkeit. Die Fähigkeit von Bitcoin, wichtige strukturelle Supports zu halten – oder sie zu brechen – wird frühzeitige Signale zur Validität des Oktober-Szenarios liefern. On-Chain-Daten, insbesondere das MVRV-Ratio und die Zuflüsse zu Exchanges (verfügbar über CryptoQuant), bleiben unverzichtbare Ergänzungsindikatoren, um dieses Timing zu bestätigen oder zu widerlegen.
Abschließend sei daran erinnert, dass selbst die besten Trader beim genauen Timing von Trendwenden irren können. Der Wert von Brandts Analyse liegt weniger im konkreten Datum, das er nennt, als im rigorosen analytischen Rahmen, den er vorschlägt: technische Erholung und Zyklustiefs nicht verwechseln – und eine langfristige Perspektive in einem strukturell bullischen Markt für Bitcoin bewahren.
Thomas ist Inhaber eines BTS-Diploms in Informatik mit Schwerpunkt SEO und zertifizierter Texter für Web und E-Commerce. Seit 2018 begeistert er sich für Blockchain-Technologien und Kryptowährungen. Als Spezialist für die Analyse von Marktzyklen im Kryptobereich begann er 2019 mit dem GPU-Mining – zunächst mit ETH, später mit einem Wechsel zu KASPA und Alephium (ALPH).
HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Der Handel mit Kryptowährungen ist mit erheblichen Risiken verbunden, und es ist wichtig, nur Beträge zu investieren, die Sie sich leisten können zu verlieren.
InvestX übernimmt keine Verantwortung für die Qualität der auf dieser Seite präsentierten Produkte oder Dienstleistungen und kann weder direkt noch indirekt für Schäden oder Verluste haftbar gemacht werden, die durch die Nutzung eines in diesem Artikel vorgestellten Produkts oder einer Dienstleistung entstehen. Investitionen in Krypto-Assets sind von Natur aus riskant. Leser sollten eigene Recherchen durchführen, bevor sie eine Investitionsentscheidung treffen, und nur im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten investieren. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar.
Warnhinweis : Der Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen birgt hohe Risiken, einschließlich des Risikos, Ihr gesamtes oder einen Teil Ihres investierten Kapitals zu verlieren. Dieser Handel ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Die Preise von Kryptowährungen sind äußerst volatil und können durch externe Faktoren wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Der Margin-Handel erhöht die finanziellen Risiken erheblich.
CFDs sind komplexe Finanzprodukte, die aufgrund des Hebeleffekts ein hohes Risiko eines schnellen Kapitalverlusts bergen. 74 % bis 89 % der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Sie sollten sicherstellen, dass Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und abwägen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko eines Kapitalverlusts einzugehen.
Bevor Sie sich für den Handel mit Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen entscheiden, sollten Sie sich vollständig über die damit verbundenen Risiken und Gebühren informieren, Ihre Anlageziele, Ihre Erfahrung und Ihre Risikotoleranz sorgfältig prüfen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen. InvestX.de und die InvestX-App können allgemeine Marktkommentare veröffentlichen, die keine Anlageberatung darstellen und nicht als solche interpretiert werden dürfen. Bitte konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie Fragen haben. InvestX.de übernimmt keine Haftung für Fehler, ungeeignete Investitionen, Ungenauigkeiten oder Auslassungen und garantiert nicht die Richtigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen, Texte, Grafiken, Links oder anderer Inhalte.
Einige der auf dieser Website vorgestellten Partner können in Ihrem Land nicht reguliert sein. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Konformität dieser Dienstleistungen mit den lokalen Vorschriften zu überprüfen, bevor Sie sie nutzen.