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Bitcoin: Standard Chartered erklärt, dass das Markttief „fast erreicht
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Bitcoin: Standard Chartered erklärt, dass das Markttief „fast erreicht

Standard Chartered sieht den Bitcoin-Zyklustief als fast erreicht an – gestützt auf starke ETF-Zuflüsse und erwartete BTC-Käufe von Strategy.

Geschrieben von Thomas

Angepasst von 4 Juni 2026 am 12:38 von Thomas

bitcoin coin orange sur un fond orange avec trendline et bougies
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Nach einer besonders schmerzhaften Woche für die Kryptomärkte meldet sich eine gewichtige institutionelle Stimme zu Wort und bricht den allgemeinen Pessimismus. Standard Chartered, eine der größten Banken der Welt, ist der Ansicht, dass Bitcoin sich seinem zyklischen Tief nähert.

Die Bank stützt sich auf zwei konkrete Signale: die Widerstandsfähigkeit der Bitcoin-Spot-ETFs und die erwarteten Nachkäufe von Strategy (ehemals MicroStrategy). Eine Einschätzung, die sich deutlich von der weit verbreiteten Nervosität unter Retail-Tradern abhebt.

Eine Analyse, die das kurzfristige Marktbild grundlegend verändern könnte.

Standard Chartered bricht das Schweigen: Bitcoin-Bottom steht unmittelbar bevor

In einer Note an institutionelle Kunden erklärt Standard Chartered, dass der Boden bei Bitcoin „fast erreicht“ sei. Die britische Bank, bekannt für ihre besonnenen Einschätzungen zu digitalen Assets, stützt ihre Analyse auf zwei fundamentale Säulen, die trotz des Verkaufsdrucks der vergangenen Woche standgehalten haben.

Erstes Signal: Die amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs haben ihre verwalteten Vermögen ohne nennenswerte Mittelabflüsse gehalten, was auf eine strukturell solide institutionelle Nachfrage hindeutet. Anders als in früheren Stressphasen haben große Vermögensverwalter ihre Positionen nicht liquidiert — ein Zeichen langfristiger Überzeugung, dem die Bank in ihrer Analyse erhebliches Gewicht beimisst.

Zweites Signal: Standard Chartered erwartet Bitcoin-Nachkäufe durch Strategy, das Unternehmen von Michael Saylor, das eine der größten unternehmenseigenen BTC-Reserven weltweit hält. Diese regelmäßigen Käufe, die häufig in Korrekturphasen ausgelöst werden, wirken wie ein Sicherheitsnetz für die Preisentwicklung und reduzieren mechanisch den verfügbaren Verkaufsdruck am Markt.

Bitcoin 1-Tages-Chart

Eine Korrekturwoche, die die Überzeugung der Bullen auf die Probe stellt

Die vergangene Woche hat die Marktstimmung erheblich belastet. Bitcoin war einer brutalen Volatilität ausgesetzt, verstärkt durch ein angespanntes makroökonomisches Umfeld — Unsicherheiten über die Geldpolitik der Fed, zunehmender Druck auf Risikoanlagen und Kaskadenliquidierungen an den Derivatemärkten. Die Angststimmung breitete sich rasch von den Altcoins auf BTC aus und führte zu einer Kompression wichtiger Unterstützungsniveaus.

Dennoch erzählen die On-Chain-Daten eine andere Geschichte. Wallets langfristiger Halter (Long-Term Holder) haben ihre Positionen nicht nennenswert reduziert, und die Zuflüsse zu den Exchanges bleiben begrenzt — zwei Indikatoren, die auf keine massive Kapitulation der starken Hände hindeuten. Genau diese Divergenz zwischen Retail-Sentiment und institutionellem Verhalten hebt Standard Chartered hervor, um ihr kurzfristig bullisches Szenario zu begründen.

Worauf man achten sollte, um die Trendwende zu bestätigen

Für Trader, die dieser These folgen, verdienen mehrere Faktoren in den kommenden Tagen besondere Aufmerksamkeit. Die Wiederaufnahme von Nettomittelzuflüssen in die Bitcoin-Spot-ETFs ist das lesbarste Signal: Eine Rückkehr zu Nettokäufen bei BlackRock (iShares), Fidelity oder ARK Invest würde die Einschätzung von Standard Chartered konkret bestätigen.

Auf Seiten von Strategy könnte jede Ankündigung weiterer BTC-Käufe — das Unternehmen kommuniziert seine Akquisitionen regelmäßig über SEC-Einreichungen — kurzfristig als bullischer Katalysator für die Preisentwicklung wirken. Schließlich bleibt das Halten wichtiger technischer Unterstützungszonen in Kombination mit einer Stabilisierung des Dollar Index (DXY) die makroökonomische Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Erholung. Vorsicht ist weiterhin geboten, doch die Signale institutioneller Akkumulation häufen sich zunehmend.

Thomas

Thomas

Thomas ist Inhaber eines BTS-Diploms in Informatik mit Schwerpunkt SEO und zertifizierter Texter für Web und E-Commerce. Seit 2018 begeistert er sich für Blockchain-Technologien und Kryptowährungen. Als Spezialist für die Analyse von Marktzyklen im Kryptobereich begann er 2019 mit dem GPU-Mining – zunächst mit ETH, später mit einem Wechsel zu KASPA und Alephium (ALPH).

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