Strive steigt zur fünftgrößten öffentlichen Bitcoin-Treasury auf – nach massivem Kauf von 1.800 BTC
Strive Asset Management kauft 1.800 BTC und steigt in die Top 5 der öffentlichen Bitcoin-Treasuries auf. TD Cowen hebt das Kursziel für ASST an.
Strive Asset Management kauft 1.800 BTC und steigt in die Top 5 der öffentlichen Bitcoin-Treasuries auf. TD Cowen hebt das Kursziel für ASST an.
Strive Asset Management hat soeben eine symbolisch bedeutsame Schwelle überschritten: Das Unternehmen zählt nun zu den fünf größten börsennotierten Gesellschaften weltweit mit den höchsten Bitcoin-Beständen in der Unternehmenskasse. Ein Zukauf von 1.800 BTC katapultiert die Firma in eine äußerst exklusive Liga – gemeinsam mit Schwergewichten wie MicroStrategy oder Marathon Digital.
Im Zuge dieser Entwicklung hebt die Investmentbank TD Cowen ihr Kursziel für die Aktie ASST an – ein klares Signal für das wachsende Vertrauen institutioneller Analysten in die Bitcoin-first-Strategie von Strive.
Hinter dieser Bewegung zeichnet sich ein struktureller Trend ab: Das Rennen um Bitcoin-Treasuries unter börsennotierten Unternehmen nimmt Fahrt auf, und wer noch zögert, läuft Gefahr, schnell den Anschluss zu verlieren.
Strive Asset Management, die von Vivek Ramaswamy mitgegründete Vermögensverwaltungsgesellschaft, hat weitere 1.800 BTC erworben und damit ihre Position unter den größten Bitcoin-Treasuries börsennotierter Unternehmen weiter ausgebaut. Dieser neue Zukauf bringt Strive auf Platz 5 weltweit in diesem von institutionellen Investoren aufmerksam beobachteten Ranking.
Die Strategie von Strive folgt klar dem Vorbild von MicroStrategy, das das Modell der Bitcoin-Treasury als primäres Reserveaktiv populär gemacht hat. Doch anders als andere opportunistische Nachahmer zeigt Strive eine ausgeprägte ideologische Überzeugung: Das Unternehmen positioniert Bitcoin als einziges Vermögenswert, das Kapital dauerhaft vor monetärer Entwertung schützen kann. Diese Narrative trifft besonders in einem Umfeld anhaltender Debatten über Inflation und die Geldpolitik der Fed einen Nerv.
Das Ticker-Symbol ASST – an US-amerikanischen Märkten notiert – entwickelt sich damit zu einem immer glaubwürdigeren Bitcoin-Proxy für Investoren, die eine Partizipation an der BTC-Wertsteigerung über ein reguliertes Vehikel suchen, ohne Kryptowährungen direkt zu halten.
Die Investmentbank TD Cowen hat ihr Kursziel für die Aktie ASST nach diesem Kauf nach oben revidiert. Den neuen Analystenprognosen zufolge dürfte Strive das Jahr 2026 mit 27.156 BTC in der Unternehmenskasse abschließen – das sind rund 4.300 BTC mehr, als das vorherige Bewertungsmodell angenommen hatte.
Diese Aufwärtsrevision spiegelt eine Beschleunigung des Akquisitionstempos wider, die TD Cowen in seinen ersten Schätzungen nicht einkalkuliert hatte. Für die Analysten ist die Fähigkeit von Strive, Kapital zu beschaffen und es zügig in Bitcoin zu investieren, ein Zeichen operativer Stärke. Der Markt beobachtet nun genau die Korrelation zwischen den BTC-Käufen des Unternehmens und der Kursentwicklung der Aktie ASST, die dazu neigt, die Bewegungen des zugrunde liegenden Bitcoins zu verstärken.

Eine solche Revision durch einen institutionellen Akteur vom Kaliber TD Cowens sendet ein starkes Signal an den Rest des Marktes. Sie bestätigt nicht nur die Akkumulationsstrategie von Strive, sondern trägt auch dazu bei, das Modell der Bitcoin-Treasury bei traditionellen Investoren zu legitimieren, die noch zögerlich sind. Je mehr börsennotierte Unternehmen diesen Ansatz übernehmen, desto größer wird der Wettbewerbsdruck, BTC vor einer potenziellen neuen Aufwärtswelle zu akkumulieren.
Der Eintritt von Strive in die Top 5 der öffentlichen Bitcoin-Treasuries verdeutlicht eine strukturelle Dynamik, die weit über den Einzelfall hinausgeht. Immer mehr börsennotierte Unternehmen – von Mining-Gesellschaften bis hin zu Finanzholdings – integrieren Bitcoin als strategisches Reserveaktiv und reduzieren damit mechanisch das auf den Sekundärmärkten verfügbare Angebot. Dieser institutionelle Kaufdruck, kombiniert mit dem Post-Halving-Effekt von 2024, stellt einen fundamentalen Aufwärtsfaktor auf mittlere Sicht dar.
Für Trader und Investoren, die On-Chain-Flows verfolgen, schlägt sich die beschleunigte Akkumulation durch Akteure wie Strive in einer Verknappung der auf Exchanges verfügbaren BTC nieder. Daten von CryptoQuant und CoinGlass zeigen regelmäßig, dass Phasen intensiver institutioneller Akkumulation mit einer kurzfristigen Volatilitätskompression einhergehen, auf die signifikante Breakouts folgen, sobald die Retail-Nachfrage wieder anzieht.
Mit potenziell 27.156 BTC in der Unternehmenskasse bis Dezember 2026 positioniert sich Strive als unverzichtbarer Akteur in diesem Ökosystem. Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen Bitcoin als Wertreserve übernehmen werden, sondern wie schnell – und wer noch in der Lage sein wird, mit dem Akkumulationstempo der Pioniere Schritt zu halten.
Thomas ist Inhaber eines BTS-Diploms in Informatik mit Schwerpunkt SEO und zertifizierter Texter für Web und E-Commerce. Seit 2018 begeistert er sich für Blockchain-Technologien und Kryptowährungen. Als Spezialist für die Analyse von Marktzyklen im Kryptobereich begann er 2019 mit dem GPU-Mining – zunächst mit ETH, später mit einem Wechsel zu KASPA und Alephium (ALPH).
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