Die US-Regierung hat in einem Jahr 186 Milliarden Dollar durch fehlerhafte Zahlungen verloren
Der GAO-Bericht enthüllt: 186 Milliarden Dollar fehlerhafte Zahlungen in einem Fiskaljahr. Was das für Bitcoin und Krypto bedeutet.
Der GAO-Bericht enthüllt: 186 Milliarden Dollar fehlerhafte Zahlungen in einem Fiskaljahr. Was das für Bitcoin und Krypto bedeutet.
Das Government Accountability Office hat soeben einen Bericht veröffentlicht, der wie eine Bombe einschlägt: 186 Milliarden Dollar an fehlerhaften Zahlungen in einem einzigen Fiskaljahr. Eine Zahl, die das Vorstellungsvermögen übersteigt und die Debatte über das Management der amerikanischen Staatsfinanzen neu entfacht.
Hinter diesem kolossalen Betrag verbergen sich massive Überzahlungen, nicht anspruchsberechtigte Empfänger und ganze Programme, die sich jeder Kontrolle entziehen. Und das Schlimmste daran? Diese Summe stellt nicht einmal den vollständigen tatsächlichen Verlust dar.
Für die Krypto-Community klingt ein solcher Bericht wie eine Bestätigung: Das Misstrauen gegenüber traditionellen Finanzinstitutionen ist alles andere als irrational.
Das GAO hat 15 Bundesbehörden und 64 Programme unter die Lupe genommen und ist zu diesem Ergebnis gelangt. Das Resultat: 186 Milliarden Dollar an fehlerhaften Zahlungen allein im Fiskaljahr 2025, ein Anstieg von 24 Milliarden gegenüber dem Vorjahr. Seit 2003 beläuft sich der kumulierte Gesamtschaden mittlerweile auf knapp 3 Billionen Dollar.
Der Großteil dieser Verluste geht auf Überzahlungen an nicht anspruchsberechtigte Empfänger zurück. Fünf Programme vereinen allein 73 % des Gesamtbetrags auf sich: Medicare, Medicaid, der Earned Income Tax Credit (EITC), das SNAP-Lebensmittelhilfeprogramm sowie der Unterstützungsfonds für Veranstaltungsstätten (Shuttered Venue Operators Grant) der Small Business Administration.

Der Anstieg gegenüber 2024 erklärt sich teilweise durch eine verbesserte Datenmeldung: Das Auslaufen der COVID-Sonderregelungen bei Medicaid hat Neubewertungen der Anspruchsberechtigung ausgelöst und dabei das Ausmaß der angehäuften Unregelmäßigkeiten offenbart. Mit anderen Worten: Das Problem existierte schon lange — es wurde schlicht zu wenig gemeldet.
Die Zahl von 186 Milliarden ist bereits schwindelerregend. Doch das GAO betont ausdrücklich, dass sie unterschätzt ist. Bestimmte Programme, bei denen erhebliche Fehler als wahrscheinlich gelten, wurden nicht in die Berechnung einbezogen. Das gilt insbesondere für das Programm TANF (Temporary Assistance for Needy Families), das 2025 Ausgaben von 16,5 Milliarden Dollar verursachte, ohne dass ein einziger Bericht über fehlerhafte Zahlungen erstellt wurde.
Der Grund dafür: Das Department of Health and Human Services (HHS) verfügt nicht über die gesetzliche Befugnis, die Bundesstaaten zur Übermittlung der erforderlichen Daten zu verpflichten. Das GAO hat den Kongress ausdrücklich aufgefordert, diese Lücke zu schließen. Bis dahin bleiben weitere Milliarden im toten Winkel der föderalen Kontrolle.
Dieser institutionelle Mangel an Transparenz befeuert direkt das Pro-Bitcoin– und Pro-Krypto-Narrativ: Ein dezentrales System, das in Echtzeit auf der Blockchain auditierbar ist, kann keine 186 Milliarden Dollar an Verlusten verbergen. Jede Transaktion ist überprüfbar, unveränderlich und nachverfolgbar. Genau das ist das Argument, das Befürworter von finanzieller Transparenz der Intransparenz traditioneller Staatsfinanzen entgegenhalten.
Jenseits des buchhalterischen Skandals wirft dieser Bericht eine grundlegende Frage für Investoren in digitale Assets auf: Wie stabil ist das amerikanische Finanzsystem wirklich? In zwanzig Jahren 3 Billionen Dollar durch Zahlungsfehler zu verlieren — ohne die nicht aufgedeckten Betrugsfälle einzurechnen — untergräbt die fiskalische Glaubwürdigkeit der Vereinigten Staaten.
In einem Umfeld, in dem die US-Bundesverschuldung die Marke von 36 Billionen Dollar überschritten hat und die Fed zwischen anhaltender Inflation und einem unter Druck stehenden geldpolitischen Kurs laviert, stärkt ein solcher Bericht die Attraktivität von Assets mit begrenztem Angebot wie Bitcoin. Die programmierte Knappheit von BTC steht in krassem Gegensatz zu dem nachlässigen Umgang mit öffentlichen Geldern, den das GAO ans Licht gebracht hat.
Für die Akteure im Kryptomarkt ist das kein bloßes Haushaltskuriosum: Es ist ein weiteres Argument für alternative, transparente Finanzsysteme, die gegen menschliches Missmanagement resistent sind.
Thomas ist Inhaber eines BTS-Diploms in Informatik mit Schwerpunkt SEO und zertifizierter Texter für Web und E-Commerce. Seit 2018 begeistert er sich für Blockchain-Technologien und Kryptowährungen. Als Spezialist für die Analyse von Marktzyklen im Kryptobereich begann er 2019 mit dem GPU-Mining – zunächst mit ETH, später mit einem Wechsel zu KASPA und Alephium (ALPH).
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