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290 Mio. $ Hack auf Ethereum & Arbitrum: AAVE und LayerZero (ZRO) stürzen ab!
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290 Mio. $ Hack auf Ethereum & Arbitrum: AAVE und LayerZero (ZRO) stürzen ab!

Ein massiver Hack erschüttert Ethereum und Arbitrum: 290 Millionen Dollar gestohlen. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen auf DeFi und die Reaktion des Marktes.

Geschrieben von Charles Ledoux

Angepasst von 19 April 2026 am 10:04 von Charles Ledoux

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Ein gewaltiger 290-Millionen-Dollar-Hack: Wie hat die Falle zugeschnappt?

Der Überraschungsangriff verlief mit chirurgischer Präzision. Durch die Ausnutzung einer Schwachstelle in der Cross-Chain-Bridge von KelpDAO gelang es dem Hacker, künstlich über 116.500 rsETH-Token zu generieren. Diese massive Manipulation ermöglichte es, den Gegenwert von 290 Millionen Dollar aus dem Nichts zu erschaffen, indem ein kompromittierter LayerZero-Contract genutzt wurde.

Unmittelbar danach wurden diese gefälschten Token als Sicherheit auf den Kreditmärkten von Aave V3 hinterlegt, die auf Ethereum und Arbitrum operieren. Der Angreifer konnte sich so über 280 Millionen Dollar in echten WETH und ETH leihen, bevor die Liquidatoren reagieren konnten. Dieses Manöver hinterließ das Protokoll mit einer kolossalen, uneinbringlichen Schuld.

ZRO Kurs in 16 Stunden mit RSI

Angesichts dieses Aderlasses reagierte der Markt schnell. Die Schockwelle ließ den LayerZero-Token (ZRO) über Nacht um 20 % einbrechen. Aktuell notiert er bei 1,6 $ und hat sich damit um 10 % von seinem Tiefstand bei 1,42 $ erholt.

Aave und der AAVE-Token im freien Fall: Ein bearishes Klima macht sich breit

Der AAVE-Token ist ein weiteres Opfer dieses neuen DeFi-Hacks. Er erlitt eine heftige Korrektur und stürzte in den Stunden nach der Ankündigung um mehr als 10 % ab. Der bekannte On-Chain-Detektiv ZachXBT deckte die Geldbewegungen schnell auf und bestätigte, dass die Beute über Tornado Cash gewaschen wurde, um die Spuren zu verwischen.

Um den Schaden zu begrenzen, hat das Team von Aave umgehend alle rsETH-Märkte eingefroren. Obwohl die Smart Contracts von Aave nicht direkt gehackt wurden, steht das Protokoll nun mit einem klaffenden Loch in seinen WETH-Reserven da. Der Sicherheitsmechanismus „Umbrella“ dürfte aktiviert werden, um diese Schulden zu tilgen, doch das Vertrauen der Investoren ist stark angeschlagen.

Der bekannte On-Chain-Detektiv ZachXBT war der Erste, der die verdächtigen Bewegungen über seinen Telegram-Kanal ans Licht brachte. Er bestätigte in Echtzeit den Abfluss von über 280 Millionen Dollar sowie die Verbindung zu Tornado Cash. „KelpDAO wurde anscheinend vor einer Stunde auf Ethereum und Arbitrum um 280M+ $ gehackt“, warnte er und lieferte On-Chain-Adressen, die die Reaktion der Community beschleunigten. 

Aufseiten von Aave reagierte der Gründer und CEO Stani Kulechov fast umgehend auf X: Er bestätigte das Einfrieren der rsETH-Märkte („das Asset hat keine Leihkraft mehr“) und versicherte, dass Aave V3 und V4 „keine Exposure mehr“ gegenüber rsETH hätten. Gleichzeitig verwies er auf eine Governance-Diskussion, um die potenzielle Schuld zu bewältigen. 

KelpDAO hat in der Zwischenzeit eine offizielle Erklärung auf X veröffentlicht und mitgeteilt, dass man gemeinsam mit LayerZero, Unichain, den eigenen Auditoren und Sicherheitsexperten ermittle. LayerZero erklärte seinerseits, aktiv mit KelpDAO an der Schadensbehebung zu arbeiten, betonte, dass andere Anwendungen weiterhin sicher seien, und versprach einen vollständigen Post-Mortem-Bericht in Zusammenarbeit mit SEAL_Org.

Dieser harte Rückschlag unterbricht die positive Dynamik, die im DeFi-Sektor und insbesondere beim ZRO-Token herrschte. Während viele hofften, das neue DeFi-Juwel gefunden zu haben, setzt dieser Hack der Euphorie um den Token, der seit Jahresbeginn eine bemerkenswerte Performance gezeigt hatte, ein jähes Ende. Das Vertrauen ist nun erschüttert und lässt sich nur schwer zurückgewinnen, wenn ein derartiger Hack völlig ohne Vorwarnung geschieht.

Können sich DeFi-Kryptos erholen und ein neues ATH anvisieren?

Trotz des Ausmaßes dieses massiven Hacks hat das Ethereum-Ökosystem in der Vergangenheit bereits seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Die Entwickler arbeiten mit Hochdruck daran, die Sicherheitslücken zu schließen und institutionelle Anleger zu beruhigen. Sollten sich die Notfallmaßnahmen als wirksam erweisen, könnte diese Krise lediglich ein kleines Hindernis auf dem Weg zu einem zukünftigen Bullrun. sein.

Dennoch bleibt die Frage nach der Sicherheit von Cross-Chain-Bridges ungelöst. Die Nutzer fordern nun deutlich stärkere Garantien, bevor sie ihr Kapital einsetzen. Die Fähigkeit der Protokolle, Innovationen voranzutreiben, ohne dabei die Sicherheit zu gefährden, wird den nächsten Markttrend maßgeblich bestimmen.

Während die Kurse versuchen, sich zu stabilisieren, blicken die Investoren in die Zukunft. Wird dieser Schock den Markt bereinigen oder den Beginn einer tieferen Krise für Aave, ZRO, Arbitrum und das gesamte DeFi-Ökosystem von Ethereum markieren?

Quellen:

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Charles Ledoux

Charles Ledoux

Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.

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