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Bank of America schlägt Alarm: 70 % der Bärenmarkt-Signale sind bereits aktiv
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Bank of America schlägt Alarm: 70 % der Bärenmarkt-Signale sind bereits aktiv

Bank of America warnt: 70 % der historischen Bärenmarkt-Indikatoren sind aktiv. Was das für Bitcoin, Altcoins und die Kryptomärkte bedeutet.

Geschrieben von Thomas

Angepasst von 12 Juni 2026 am 12:20 von Thomas

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Eine Strategin der Bank of America hat soeben ein Warnschreiben veröffentlicht, das die Wall Street aufhorchen lässt. Laut ihrer Einschätzung weisen die Aktienmärkte derzeit ein Risikoniveau auf, das mit dem vor großen historischen Korrektionen vergleichbar ist. Krypto-Investoren, die der wachsenden Korrelation zwischen digitalen Assets und traditionellen Märkten ausgesetzt sind, sollten das Folgende genau lesen.

BofA sieht zu viele Warnsignale an den Aktienmärkten

Savita Subramanian, Leiterin der Aktien- und Quantitativstrategie bei der Bank of America, hat eine unmissverständliche Investmentnotiz veröffentlicht: Sie empfiehlt Anlegern, ihre Gewinne jetzt mitzunehmen. Ihre Diagnose stützt sich auf ein internes System sogenannter „Signposts“ — Marktindikatoren, die historisch gesehen den Hochpunkten des S&P 500 vorausgehen.

Ihr Befund ist eindeutig: 70 % dieser Indikatoren sind derzeit ausgelöst — ein Niveau, das dem Durchschnitt bei früheren Marktgipfeln entspricht. Zu den beobachteten Signalen zählen die Erwartungen an das Gewinnwachstum von Unternehmen, akkommodierende Kreditbedingungen sowie vor allem die extreme Bewertung bestimmter Technologieaktien.

Besonders besorgniserregend ist die Streuung der Performance innerhalb des Technologiesektors. Die Differenz zwischen den Aktien des besten und des schlechtesten Quintils beträgt +120 Prozentpunkte — der höchste Stand seit Februar 2000, kurz vor dem Nasdaq-Hoch vom 24. März 2000 bei +130 Prozentpunkten. Ein historischer Vergleich, der wenig Raum für Optimismus lässt.

Bank of America schlägt Alarm: 70 % der Bärenmarkt-Signale sind bereits aktiv

Korrektur von 20 % oder gesunde Konsolidierung? Die Meinungen gehen auseinander

Nicht alle Strategen teilen diese bärische Einschätzung. Mike Wilson, Chief Investment Officer bei Morgan Stanley, nimmt eine differenziertere Haltung ein. Für ihn war eine Korrektur zwar unvermeidlich, doch sie füge sich in die normale Dynamik eines Bull Markets ein, der sich bis Jahresende fortsetzen soll.

Wilson bewertet diese Konsolidierungsphase als „gesund“ für die Fortsetzung des Aufwärtszyklus. Sein Basisszenario bleibt für Aktien bis Dezember 2025 positiv. Eine bemerkenswerte Meinungsverschiedenheit zwischen zwei der größten Finanzinstitute der Welt, die die allgemeine Unsicherheit an den Märkten widerspiegelt.

Was das für die Kryptomärkte bedeutet

Für Krypto-Investoren verdienen diese Signale besondere Aufmerksamkeit. Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500 bleibt in Stressphasen an den Märkten signifikant. Historisch gesehen verbreitet sich der Risk-off-Modus bei größeren Aktienmarktkorrektionen schnell auf digitale Assets und verstärkt dabei die Volatilität erheblich.

Eine Trendwende beim S&P 500 in der Größenordnung von 20 % — die technische Schwelle, die einen Bärenmarkt definiert — könnte eine Deleveraging-Welle auslösen, die alle risikobehafteten Anlageklassen erfasst, Bitcoin und Altcoins eingeschlossen. Die wichtigen Unterstützungsniveaus bei den Paaren BTC/USD und ETH/USD würden dann unter Druck getestet.

In diesem Umfeld ist Vorsicht geboten: Die Beobachtung der Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs, der Liquidationsdaten auf CoinGlass sowie der On-Chain-Sentimentindikatoren bleibt essenziell, um abrupte Bewegungen infolge einer makroökonomischen Ansteckung frühzeitig zu antizipieren.

Thomas

Thomas

Thomas ist Inhaber eines BTS-Diploms in Informatik mit Schwerpunkt SEO und zertifizierter Texter für Web und E-Commerce. Seit 2018 begeistert er sich für Blockchain-Technologien und Kryptowährungen. Als Spezialist für die Analyse von Marktzyklen im Kryptobereich begann er 2019 mit dem GPU-Mining – zunächst mit ETH, später mit einem Wechsel zu KASPA und Alephium (ALPH).

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