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Bitcoin unterbewertet, Ethereum bereit für Explosion im Q2
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Bitcoin unterbewertet, Ethereum bereit für Explosion im Q2

Institutionen sehen Bitcoin unterbewertet, während Ethereum Ausbruchssignale zeigt. Steht der Kryptomarkt im Q2 vor einer Explosion? Jetzt mehr erfahren!

Geschrieben von Simon Dumoulin

Angepasst von 30 April 2026 am 12:51 von Charles Ledoux

Illustration photoréaliste d'un Bitcoin et d'un Ethereum lumineux flottant au-dessus d'un terminal de trading épuré avec des courbes haussières, lumière bleue et blanche, silhouettes d'investisseurs institutionnels en arrière-plan, esthétique fintech minimaliste et lumineuse, résolution
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Bitcoin und Ethereum: Institutionelle Anleger akkumulieren im Stillen

Das erste Quartal 2026 war brutal. Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes ist um 18 % gesunken und hat einen Teil der spekulativen Positionen mitgerissen, die während der Rallye Ende 2025 eröffnet wurden. Doch unter der Oberfläche zeichnet sich eine gegenläufige Bewegung ab. On-Chain-Daten und institutionelle Umfragen zeichnen ein ganz anderes Bild als der vorherrschende Pessimismus.

Für Investoren, die die Krypto-Fundamentaldaten verfolgen, ist eine solche Divergenz zwischen der Marktstimmung und dem tatsächlichen Verhalten großer Portfolios selten unbedeutend.

Eine Zahl aus dem Bericht „Charting Crypto Q2 2026“ von Coinbase Institutional sticht dabei besonders hervor: 75 % der befragten institutionellen Investoren halten Bitcoin derzeit für unterbewertet. Dies ist keine isolierte Meinung, sondern ein Konsens, der sich direkt in den Kapitalflüssen widerspiegelt.

Die Bitcoin Spot ETFs verzeichneten im April 2026 laut Daten von SoSoValue Nettozuflüsse von über 2,13 Milliarden US-Dollar. Bei einem Preis, der um die 77.000 US-Dollar pendelt, warten die großen Akteure nicht auf ein weiteres Signal, um zu akkumulieren. Sie tun dies methodisch und ohne großes Aufsehen.

Der NUPL-Indikator (Net Unrealized Profit/Loss) hat die Angstzone verlassen und ist wieder in den optimistischen Bereich zurückgekehrt, was historisch gesehen Akkumulationsphasen entspricht, die längeren Aufwärtsbewegungen vorausgehen. Dies ist keine Garantie, aber ein günstiges Umfeld, das erfahrene Trader nicht ignorieren können.

Horizontales Balkendiagramm zum Vergleich der Bitcoin-Bewertungswahrnehmung zwischen institutionellen und nicht-institutionellen Anlegern im März 2026 und Dezember 2025, Quelle: Coinbase Charting Crypto Report

Ethereum gewinnt wieder an Boden

Während Bitcoin konsolidiert, zeigt Ethereum eine ganz eigene Dynamik. Das Asset wird über 2.300 US-Dollar gehandelt, mit einem Anstieg von 12 % im letzten Monat. Noch interessanter: Das kurzfristige Angebot ist im ersten Quartal 2026 um 38 % gesunken, was auf ein ausgeprägtes Halteverhalten der aktuellen Besitzer hindeutet.

Wenn Token die Börsen verlassen und in Cold Wallets transferiert werden, ist das selten ein Zeichen dafür, dass die Holder verkaufen wollen. Diese Bewegung reduziert automatisch den verfügbaren Verkaufsdruck auf dem Spotmarkt, was in Kombination mit einer stabilen oder steigenden Nachfrage die idealen Bedingungen für einen Breakout schafft.

Der Stablecoin-Markt erreicht mittlerweile eine Gesamtmarktkapitalisierung von 318 Milliarden US-Dollar. Diese wartende Liquidität stellt einen erheblichen potenziellen Treibstoff für die nächste Bullenphase dar. Zu verstehen, wie man in diesem Umfeld in Kryptowährungen investieren kann, bedeutet, diese Stablecoin-Flüsse als Frühindikator für die Nachfrage genau zu verfolgen.

Tageschart ETH/USDT auf TradingView mit RSI-Strategie (14, 30, 70) von Dezember 2025 bis Mai 2026, zeigt einen RSI von 48,04 und einen gleitenden RSI-Durchschnitt von 54,65, aktueller Preis 2.245,23 US-Dollar

Was die On-Chain-Daten verraten

Abseits der Preise erzählen die On-Chain-Metriken eine stimmige Geschichte. Die Anzahl der aktiven Bitcoin-Adressen bleibt hoch. Die Nettoabflüsse von den Börsen halten seit mehreren Wochen an. Die Miner wiederum haben ihre Verkäufe trotz des Margendrucks verlangsamt, was auf die Erwartung eines baldigen Kursanstiegs hindeutet.

Bei Ethereum bleibt die Leverage Ratio auf den Terminmärkten moderat, was das Risiko von kaskadenartigen Liquidationen im Falle einer schnellen Bewegung begrenzt. Dies ist eine deutlich gesündere Marktstruktur als im November 2024, als ein übermäßiger Hebel die Korrektur noch drastisch verstärkt hatte.

Für diejenigen, die die Krypto-Preisanalyse verfolgen, sind diese gebündelten Signale selten ein Zufall.

Hat der Markt seine Exzesse wirklich bereinigt?

Die eigentliche Frage ist nicht, ob Bitcoin steigen wird, sondern ob die Korrektur im ersten Quartal 2026 die spekulativen Positionen ausreichend bereinigt hat, um eine nachhaltige Rallye zu ermöglichen. Die Daten deuten darauf hin, dass dies größtenteils der Fall ist.

Das Open Interest bei Terminkontrakten ist seit Januar deutlich gesunken. Die Funding Rate ist auf ein neutrales Niveau zurückgekehrt. Die Optionen zeigen eine steigende Prämie für Calls mit Fälligkeit im dritten Quartal 2026, was die wachsenden bullischen Erwartungen der professionellen Trader widerspiegelt.

Das bedeutet nicht, dass eine sofortige Rückkehr zu den Allzeithochs garantiert ist. Makroökonomische Faktoren, insbesondere die Politik der Fed und anhaltende Handelsspannungen, belasten weiterhin die allgemeine Risikobereitschaft. Aber das Chance-Risiko-Verhältnis auf Sicht von mehreren Monaten erscheint äußerst günstig, vorausgesetzt, man steuert sein Exposure richtig über die passenden Kryptobörsen.

Welcher Kursverlauf für BTC und ETH bis Ende 2026?

Die Analysten von Glassnode und Coinbase Institutional sind sich in einem ähnlichen Szenario einig: eine allmähliche Erholung, getragen von institutionellen Kapitalflüssen, mit einem potenziellen Test der historischen Bitcoin-ATHs bis zum Ende des zweiten Quartals, sofern die makroökonomischen Bedingungen stabil bleiben.

Bei Ethereum ist die Struktur sogar noch interessanter zu beobachten. Eine Verknappung des verfügbaren Angebots in Kombination mit einer wachsenden Nachfrage nach DeFi-Produkten und ETH Spot ETFs könnte eine im Vergleich zu Bitcoin überproportionale Bewegung auslösen, was Analysten als „ETH Outperformance Cycle“ bezeichnen. Wer in dieser Phase Kryptowährungen kaufen möchte, achtet genau auf diese Art von Setup.

Der Markt verzeiht keine emotionalen Entscheidungen in beide Richtungen. Weder Panikverkäufe am Tiefpunkt noch Kauf-Euphorie am Höhepunkt. Die aktuellen Daten deuten auf ein klares Akkumulationsfenster hin, jedoch noch nicht auf eine Bestätigung einer vollständigen Erholung.

Quellen:

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Simon Dumoulin

Simon Dumoulin

Kryptoanalyst mit über 7 Jahren Trading-Erfahrung und einer fundierten Laufbahn in der iGaming- und Kryptowährungsbranche. Ich berichte über das Krypto-Geschehen mit einem präzisen und zugleich verständlichen Ansatz. Seit 2019 begeistert von der Blockchain-Technologie, habe ich mehr als 1.200 Artikel und Leitfäden zu Kryptowährungen, DeFi und Blockchain veröffentlicht, die für ihre Zuverlässigkeit und Klarheit geschätzt werden.

Spezialisiert auf On-Chain-Trading und die Analyse von Walbewegungen entschlüssele ich Blockchain-Datenströme, um Markttrends zu antizipieren, bevor sie offensichtlich werden.

Einer meiner Artikel wurde von Éric Larchevêque, Mitgründer von Ledger, zitiert – ein Beleg für die Qualität und Glaubwürdigkeit meiner Analysen.

Mein Ziel bleibt unverändert: die Kryptowelt für alle verständlich und zugänglich zu machen – von Einsteigern bis hin zu erfahrenen Investoren.

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