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Entscheidende Woche für den CLARITY Act: Bitcoin profitiert, Stablecoins in Gefahr
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Entscheidende Woche für den CLARITY Act: Bitcoin profitiert, Stablecoins in Gefahr

Der CLARITY Act könnte Bitcoin legalisieren und Stablecoins einschränken. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen dieser Gesetzesvorlage auf den Kryptomarkt.

Geschrieben von Charles Ledoux

Angepasst von 13 Mai 2026 am 18:14 von Charles Ledoux

coin bitcoin sur un fond orange avec drapeau des USA
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Ein massiver Rechtsrahmen: Ist Bitcoin der große Gewinner des CLARITY Acts?

Der CLARITY Act stellt den bisher ehrgeizigsten Versuch Washingtons dar, digitale Vermögenswerte zu regulieren. Laut Alex Thorn, Head of Research bei Galaxy Digital, klärt dieser Entwurf endlich die rechtlichen Zuständigkeiten zwischen der SEC und der CFTC. Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) würden den offiziellen Status als „digitale Rohstoffe“ erhalten, wodurch ihre Spotmärkte der ausschließlichen Gerichtsbarkeit der CFTC unterstellt würden.

Diese rechtliche Klarheit ist ein enorm positives Signal für institutionelle Investoren und beseitigt die Unsicherheit, die bisher den Kapitalzufluss gebremst hat. Durch die Festlegung strenger, aber klarer Regeln könnte die US-Regierung das Asset in den Augen der traditionellen Finanzwelt legitimieren. Der Entwurf integriert zudem den „Build Now Act“, ein strategisches Manöver, das darauf abzielt, vor der Abstimmung entscheidende überparteiliche Unterstützung zu gewinnen.

Ein harter Schlag für Stablecoins: Das Ende der passiven Renditen?

Während Bitcoin gestärkt aus der Situation hervorgeht, stehen Stablecoins ihrerseits vor einer strengen regulatorischen Bremse. Tatsächlich zieht der Gesetzentwurf eine strikte rote Linie: Er verbietet den Emittenten von Zahlungs-Stablecoins, ihren Inhabern passive Renditen (Yield) anzubieten. Diese Einschränkung zielt direkt darauf ab, traditionelle Bankeinlagen vor der harten Konkurrenz dezentraler Protokolle zu schützen.

Die US-Bankenlobby hat zudem ihren Druck erhöht, um sicherzustellen, dass Krypto-Unternehmen diese Regel nicht umgehen können. Für Trader und DeFi-Plattformen könnte dies eine tiefgreifende Umstrukturierung der Staking– und Liquiditätsbereitstellungsstrategien bedeuten. Das Ökosystem wird sich schnell anpassen müssen, um einen drastischen Einbruch des Total Value Locked (TVL) zu vermeiden.

Welche Auswirkungen gibt es auf den Kryptomarkt?

Die Abstimmung an diesem Donnerstag verspricht ein entscheidender Katalysator für die Zukunft der dezentralen Finanzen in den USA zu werden. Da Bitcoin derzeit oberhalb von 80.000 $ konsolidiert, könnte die Verabschiedung dieses Rechtsrahmens einen neuen Kapitalzufluss (Inflows) in die ETFs auslösen. Darüber hinaus könnten Bitcoin-Treasuries durchaus nachziehen und dem FOMO erliegen, sollte der BTC-Preis seinen Weg in Richtung 100.000 $ fortsetzen.

Allerdings bleibt der Widerstand einiger Senatoren und des traditionellen Bankensektors eine große Hürde, die nicht unterschätzt werden darf. Sollte der Entwurf verabschiedet werden, könnte der massive Zufluss an institutionellem Kapital den Markt in den kommenden Jahren zu neuen ATHs treiben.

Wie hoch kann der Preis von Bitcoin (BTC) steigen, wenn der CLARITY Act endgültig vom US-Senat verabschiedet wird? Vorerst bleiben die 100.000 $ der Widerstand, den es zu durchbrechen gilt.

Aber wenn dieses Gesetz in Kraft tritt und die Märkte keine Crashs erleiden, hat Bitcoin eine hohe Wahrscheinlichkeit, in den nächsten Jahren mindestens 150.000 $ zu erreichen.

Michael Saylor von MicroStrategy sieht in diesem Rahmen „einen Wendepunkt für die Massenadaption von Bitcoin“ und die Integration in die Kapitalmärkte. Doch trotz dieser Hoffnungen schätzt Thorn die Chancen für eine Verabschiedung im Jahr 2026 auf 50/50 und verweist auf die angespannten Verhandlungen über Stablecoins und DeFi.

Wann könnte der Clarity Act unterzeichnet werden?

Thorn betont zudem, dass jede Verzögerung über Mitte Mai hinaus die Wahrscheinlichkeiten aufgrund der Midterms und der Spannungen rund um Stablecoins drastisch sinken lassen würde. Mike Novogratz, CEO von Galaxy, zeigt sich hingegen optimistischer: Er erwartet eine Finalisierung im Mai und eine Unterzeichnung durch den Präsidenten in diesem Sommer

Auf der anderen Seite führt Warren den Kampf gegen diesen Gesetzentwurf an. Laut Politico wurden vor der Abstimmung im Bankenausschuss des Senats (Senate Banking Committee) mehr als 100 Änderungsanträge eingereicht. Allein Senatorin Warren soll mehr als 40 davon vorgelegt haben – ein Zeichen für einen politischen Widerstand, der sich stark gegen dieses historische Krypto-Gesetz in den USA formiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser klare Rechtsrahmen für die Krypto-Community endlich Milliarden an institutionellem Kapital freisetzen und die USA als weltweit führend in der Blockchain-Innovation positionieren könnte – vorausgesetzt, der Kompromiss bezüglich der Stablecoin-Renditen bleibt bestehen. Die Abstimmung in dieser Woche wird daher entscheidend sein.

Quellen:

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Charles Ledoux

Charles Ledoux

Charles Ledoux ist ein Experte für Bitcoin und neue Blockchain-Technologien. Er hat sein Studium an der Crypto Academy abgeschlossen und ist seit über einem Jahr auch als Bitcoin-Miner aktiv. Er hat zahlreiche Masterclasses verfasst, um Neueinsteiger in der Branche zu schulen, und mehr als 2000 Artikel geschrieben. Nun möchte er seine Leidenschaft für Krypto durch seine Artikel für InvestX weitergeben.

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